Zum Jahreswechsel blickt der Taxi und Mietwagenverband Deutschland e.V, (TMV) auf das gewerbepolitische Jahr zurück und verabschiedet sich von zwei Persönlichkeiten sowie einem Landesverband, der seine Mitgliedschaft gekündigt hatte.
„Gemeinsam stark ins neue Jahr“. Mit diesen Worten gibt Thomas Kroker, Präsident des TMV, die Marschrichtung für 2026 vor. Der Einsatz des Verbands für seine Mitglieder gehe weiter, so Kroker, und das sei unabhängig von der Größe des Unternehmens oder der Zentrale. „Wir werden auch 2026 neue Projekte anstoßen, um noch näher an ihren Bedürfnissen zu sein und das Miteinander im Verband weiter zu fördern“, schreibt Kroker auf der ersten Seite eines neunseitigen „TMV-Intern“.
Im Rückblick auf das Jahr 2025 habe man zahlreiche Herausforderungen gemeistert und wichtige Erfolge für das Gewerbe erzielt. Man habe beharrlich und intensiv den Dialog mit der Politik gepflegt. Diese Beharrlichkeit zeichnet sich auf Dauer aus, „auch wenn die Ergebnisse nicht immer sofort sichtbar sind“, schreibt Kroker.
Als Herausforderungen für das kommende Jahr nennt der TMV-Präsident die Evaluierung des Personenbefördungsgesetzes (PBefG) und Änderungen im Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit. Beides seien für das Taxigewerbe wichtige Weichenstellungen.
Mit dem Hinweis auf zwei wichtige Taxiveranstaltungen kündigt der TMV einen weiteren Think-Tank am 25. und 26. Juni 2026 in Bamberg sowie die Europäische Taximesse am 6. und 7. November 2026 in Köln an (siehe dazu auch die Termin-Seite bei Taxi Times). Der Rückblick auf den Think Tank 2025 im Oktober wird im TMV Intern auf zwei Seiten gewürdigt. Taxi Times hatte darüber auch ausführlich berichtet.
Mit einem abermaligen Nachruf würdigt der TMV in seinem „intern“ noch den im Oktober verstorbenen Michael Müller, für den man auch ein Kondolenzbuch ausgelegt hatte, in das sich auch Taxi Times eingetragen hat.
Einen herzlichen Dank für seine Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer des Verbands richtet die „TMV-Familie“ an Patrick Meinhardt. Sein zum Jahresende auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert – „in bestem Einvernehmen“, wie man im TMV Intern nachlesen kann. Ob und wann die Position neu besetzt wird, wird in der Mitgliederinfo nicht angesprochen. Der Ausblick lässt vermuten, dass man die Aufgaben (zunächst) auf mehrere Schultern verteilen will, zudem man jetzt mit Nico Höttges über einen sehr zuverlässigen Büroleiter verfüge: „Auch ohne Patrick werden wir gemeinsam die kommenden Herausforderungen meistern, neue Projekte anstoßen und unsere Ziele mit Energie und Leidenschaft verfolgen.“
Ganz am Ende des TMV Intern wird in einem kleinen Infokasten noch über den Austritt des westfälischen Verbands VSPV berichtet. Die Gründe für den Austritt wurden nicht benannt, stattdessen liest man Bedauern aus der knappen Meldung: „Es fällt nicht leicht, Weggefährten ziehen zu lassen.“ Die Türen würden aber weiterhin offenbleiben. Der VSPV hat derweil verkündet, dass er Patrick Meinhardt als Leiter des VSPV-Hauptstadtbüros ernannt hat. jh
Beitragsfoto: Screenshot des „TMV-Intern“





