Freitag, 9. Januar 2026
  • Anmelden
+49 8634 2608577
  
Taxi Times
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Start
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarif
    • Taxitarife in Deutschland und Österreich: der aktuelle Stand
    • Taxitarifmeldungen
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Abonnement
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Abonnement kündigen
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Taxi-Songs
  • Start
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarif
    • Taxitarife in Deutschland und Österreich: der aktuelle Stand
    • Taxitarifmeldungen
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Abonnement
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Abonnement kündigen
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Taxi-Songs
Taxi Times
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
Start Krankenfahrten

Krankenbeförderer zweiter Klasse

von Jürgen Hartmann
17. Dezember 2025
Lesedauer ca. 2 Minuten.
0
Krankenbeförderer zweiter Klasse

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Taxiverbands in Mecklenburg-Vorpommern wurde deutlich, dass die dortigen Mitgliedsbetriebe deutlich niedrigere Entgelte für ihre Krankenfahrten bekommen als die Kollegen in anderen Bundesländern.

Es war eine Mitgliederversammlung mit Rekordbeteiligung. Mehr als einhundert Unternehmer von Taxi- und Mietwagenbetrieben und Krankenfahrdiensten waren nach Rostock gekommen, um dort an der Versammlung des Landesverbands für das Taxi- und Mietwagengewerbe Mecklenburg-Vorpommern e.V. teilzunehmen. „So viele waren noch nie da“, sagte Verbandsvorsitzender Guido Sembach. 80 Prozent aller Taxi- und Mietwagenunternehmer mit 94 Prozent Fahrzeuganteil sind im Landesverband organsiert.

Trotzdem fällt es schwer, mit den örtlichen Krankenkassen auskömmliche Entgelte für Krankenfahrten zu verhandeln. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und können zu diesen Dumpingpreisen keine Krankenbeförderungen mehr durchführen“, beklagt sich Sembach. „Wir haben den Krankenkassen in mehreren Verhandlungsrunden anhand von Zahlen und Fakten aufgezeigt, dass wir so nicht weitermachen können. Leider interessieren sich keine der Kassen für Mathematik. Damit setzen AOK, IKK, Barmer usw. im Jahr 2026 die Versorgungssicherheit ihrer Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern aufs Spiel.“

Sembach deutet damit an, dass Taxi- und Mietwagenbetriebe zu solchen Konditionen keine Patienten mehr zu den lebenserhaltenden Behandlungen wie Strahlentherapie oder Dialyse befördern können. Wer soll sie dann fahren?

Als besonders frustrierend für die Beteiligten erwies sich, dass sie trotz gleicher Kosten bis zu 30 Prozent weniger für ihre Leistung erhalten als die Krankenkassen in anderen Bundesländern vergüten. Diese Erkenntnis hatte ein externer Verbandsberater in einem mehrstündigen Vortrag vermittelt. Er hatte umfangreiches Zahlenmaterial mitgebracht, in dem die Kostenstruktur und die Ertragssituation von Mecklenburg-Vorpommern mit der aus anderen (östlichen) Bundesländern verglichen werden konnte.

Wenig überraschend war dabei, dass die Kosten unter den verschiedenen Bundesländern nahezu gleich sind und die Kostenbelastung mittlerweile so hoch ist, dass der Kilometertarif einer Taxi- oder Mietwagenfahrt mittlerweile eigentlich schon deutlich jenseits von drei Euro liegen müsste. Dies gelinge in keiner der Bundesländer, aus denen der Berater Zahlen mitgebacht hatte: Weder in Thüringen, noch In Sachsen oder Sachsen-Anhalt. Und als ob das nicht schon schwer genug für die Betriebe sei: Die Kilometerentgelte der Krankenkassen liegen nochmal deutlich unter den eigentlich nötigen Tarifen.

In Thüringen beispielsweise liegt noch eine einigermaßen passable Vergütung mit den Kassen vor. Das müsse auch das Ziel in Mecklenburg-Vorpommern sein, denn die unterschiedlichen Vergütungen bei gleicher Kostenstruktur und bei gleicher Leistung seien nicht zu rechtfertigen.

Der Berater berichtete vom Dilemma, das man derzeit bei Verhandlungen mit den Krankenkassen erlebe. Diese seien im Moment nicht bereit, einer Entgelterhöhung zuzustimmen, die über die aktuelle Steigerung der Grundlohnsummen über 5,17 Prozent hinausgeht. An dieser Messlatte übte der Berater aber deutliche Kritik:  Die Grundlohnsummensteigerungsrate mag für die Krankenkasse für deren gesamtes Budget eine Rolle spielen, aber für die Taxis und Mietwagen ist es nicht relevant.

Noch deutlicher ist eine weitere Zahl: Die Entgeltforderungen der Taxibranche in Mecklenburg-Vorpommern würden zu einer Erhöhung der Gesamtkosten der AOK NO um 0,148 Prozent führen. Dem stehen Mehreinnahmen durch die Lohnentwicklung entgegen. „Wir haben den Kassen alle Argumente an die Hand gegeben, wir haben alles sachlich diskutiert, wir haben alles aufgezeigt, was es aufzuzeigen gibt und als Antwort gibt es einfach die blanke Gegenwehr und das Beharren auf die Grundlohnsummensteigerungsrate“, berichtet der Experte. jh

Das Beitragsfoto zeigt Mitglieder des LV Mek-Pom während der diesjährigen Mitgliederversammlung im November. Foto: Taxi Times

Tags: AOKFahrtentgeltGuido SembachKrankenfahrtenKrankenkassenLandesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe Mecklenburg-Vorpommern e. V.Mitgliederversammlung
TeilenTweetSendenSendenTeilenTeilen

Jürgen Hartmann

Der Verlagskaufmann und ehemalige Taxiunternehmer gründete 2014, als Reaktion auf die Veränderungen innerhalb des Taxigewerbes, den Taxi Times Verlag. Als Herausgeber etablierte er die Taxi Times Print-Magazine und das Onlineportal Taxi-Times.com mit dem Anspruch, ein Sprachrohr für die Taxibranche zu schaffen.

Ähnliche Artikel

Taxler sind sich einig: Keine Abrechnung mehr mit den Krankenkassen
Krankenfahrten

Taxler sind sich einig: Keine Abrechnung mehr mit den Krankenkassen

21. Dezember 2025
Hohe Rechnungen für Krankenfahrten bringen Mietwagenunternehmer vor Gericht
Krankenfahrten

Taxigewerbe fordert Runden Tisch „Medizinische Fahrten NRW“

18. Dezember 2025

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Top-Themen unserer Regionalseiten

Berlin

Verhandlungsdurchbruch in Berlin: Taxi statt ViaVan

Hamburg

Hansa-Taxi trauert um Thomas Lohse

München

MBE: Der Stab wird weitergereicht

Werbung
 
Werbung
 
Taxi Times

Taxi Times ist eine Informationsplattform, die mit Printmedien, über Internet und soziale Medien, per Newsletter und über einer eigenen Taxi Times App sowie einen YouTube-Kanal über die Themen der gewerblichen Personenbeförderung in Deutschland, Österreich und der Schweiz berichtet und dabei auch stets den Blick auf die internationale Taxiszene richtet.

  • Kontakt
  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz

© 2025 Taxi Times - Das Fachmagazin für die Taxibranche

Werben auf taxi-times.com

Sie wollen ihr Produkt auf taxi-times.com bewerben? Wir bieten ihnen viele Möglichkeiten, sowohl Digital als auch in Print. Details finden Sie in den Mediadaten.

Mediadaten

Newsletter Anmeldung

Willkommen bei Taxi Times!

Melden Sie sich mit Ihrem Account an.

Passwort vergessen?

Rufen Sie Ihr Passwort ab

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Start
  • Abonnement
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarife
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Abonnement kündigen
  • Taxi Times | Berlin
  • Taxi Times | Hamburg
  • Taxi Times | München

© 2025 Taxi Times - Das Fachmagazin für die Taxibranche.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.