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Start Mindestbeförderungsentgelt

Münchner Taxifahrer formuliert Brandbrief

von Nicola Urban
5. Dezember 2025
Lesedauer ca. 2 Minuten.
4
Münchner Taxifahrer formuliert Brandbrief

Symbolbild, pixabay

Ein Münchner Taxifahrer hat sich mit einem Brandbrief an Oberbürgermeister Dieter Reiter gewandt und fordert die umgehende Einführung eines Mindestbeförderungsentgelts (MBE) für Mietwagenunternehmen wie Uber und Bolt. Der Fahrer, der seit über 25 Jahren nachts in München Taxi fährt, warnt vor den „dramatischen Folgen“ der ausstehenden Regulierung – sowohl für die Sozialkassen als auch für das Taxigewerbe.

Seit August 2021 können Kommunen ein Mindestbeförderungsentgelt für Mietwagen festlegen, wenn Dumpingpreise den öffentlichen Verkehr gefährden. München hatte 2024 zunächst einen entsprechenden Antrag gestellt, diesen jedoch im April und erneut im Juli wieder zurückgezogen. Die Entscheidung sorgte im Taxigewerbe für erheblichen Unmut.

Der Taxifahrer beschreibt in seinem Brief an Dieter Reiter massive Wettbewerbsprobleme durch die Fahrpreise von Uber und Bolt. Diese seien oft nur durch „kreative Buchführung“ möglich. Er spricht offen von Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Dumpinglöhnen, die weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn lägen.

Laut dem Kommunalreferat (KVR) und dem Zoll gebe es hierfür eindeutige Anhaltspunkte: Bei 60 kontrollierten Mietwagenunternehmen seien 59 Beanstandungen festgestellt worden. Für München schätzt das KVR den jährlichen Schaden durch Schwarzarbeit auf 20 bis 30 Millionen Euro.

Der Verfasser erinnert OB Reiter ausdrücklich an die sozialdemokratische Verantwortung für faire Arbeitsbedingungen und die Einhaltung des Mindestlohns:

  • Gleiche Beiträge für alle in die Sozialkassen
  • Schutz des Mindestlohns, den die SPD selbst eingeführt habe
  • Fairer Wettbewerb, der ohne Schwarzarbeit auskommen muss

Das Gewerbe könne und wolle nicht in einen Wettbewerb einsteigen, der auf illegalen Strukturen basiert.

Das Ausbleiben des MBE gefährde die Existenz vieler Taxiunternehmen. Bereits jetzt seien erste Schließungen zu beobachten, die Zahl werde ab Jahresbeginn steigen. Der Fahrer warnt: „Das Gewerbe hat nicht mehr genug Luft zum Atmen“, und kritisiert die Ankündigung, erst 2026 erneut Gespräche mit Plattformbetreibern zu führen.

Der Brandbrief setzt sich detailliert mit Argumenten auseinander, die in der öffentlichen Debatte und im Stadtrat gefallen sein sollen:

„München ist teuer genug“: Mietwagenfirmen könnten zu Uber-Preisen in München nicht legal wirtschaften – Fahrer ebenso wenig.

„Frauen brauchen nachts günstige Heimwege“: Mit den bestehenden Nacht-Taxi-Vouchern gebe es bereits ein sicheres und bezahlbares Angebot.

„Gespräche über freiwillige Mindest- und Höchstpreise“: Der Gesetzgeber erlaube keine Höchstpreise. Zudem verhandle man nicht „mit Akteuren, die auf Schwarzarbeit basieren“.

Der Autor geht davon aus, dass eine Einführung des MBE starken Widerstand der Plattformen hervorrufen wird – von Kampagnen bis zu vorgefertigten E-Mails. Dennoch fordert er politischen Mut: „Genau dieser Mut wird seit Jahren vermisst. Wir brauchen mehr Mut.“ Der Taxifahrer fordert OB Reiter auf, das MBE „in einer Höhe knapp unter dem Taxitarif“ sofort umzusetzen. Nur so könne der Wettbewerb fair gestaltet und das Taxi als Teil des öffentlichen Verkehrs gesichert werden. nu

Beitragsfoto: Symbolbild Streichholz, pixabay

Tags: BoltBrandbriefDieter ReiterMBEMindestbeförderungsentgeltMünchenTaxifahrerUber
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Nicola Urban

Die Journalistin war als Hörfunk-Nachrichtenredakteurin mehrere Jahre mit Taxis auf den Münchner Straßen unterwegs und auch ihre bessere Hälfte ist beruflich eng mit dem Taxigewerbe verwurzelt – seit dem brennt sie für das Gewerbe, ist die eierlegende Wollmilchsau der Taxi Times und unterstützt sowohl redaktionell als auch in der Verwaltung.

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Kommentare 4

  1. Manuela Fischer says:
    4 Wochen her

    Ich denke es ist politisch nicht gewollt, die Mindestfahrpreise festzulegen, sonst wären diese längst da.
    Dank der Lobbyarbeit von UBER und Co. wird das sicher auch nicht kommen. Hier sind internationale Tech-Tec Unternehmen beteiligt bei welchen Geld ja nicht die Rolle spielt sobald die Gewinne stimmen. Würde es dies nicht so geben dann hätten diese Unternehmen im Log down schließen müssen.
    Kontrollen durch die zuständigen Behörden – auch das hängt mit dran – Fehlanzeige. Da versteckt man sich lieber hinter Personalmangel und tut ….. nichts. Die zunehmende Gängelei der angestammten Unternehmen verbunden mit dem Mehraufwand an Verwaltung durch die Digitalisierung tut ihr übriges zum Sterben der Branche bei ebenso wie die aufwendigen Verhandlungen mit Krankenkassen. Ziel: weltweit nur noch UBER, vielleicht noch ein kleiner Anteil BOLT usw. – regionale Taxis – nicht gewollt.

    Antworten
  2. Karsten says:
    4 Wochen her

    ich kann nicht nachvollziehen, warum Taxifahrer immer pauschal Schwarzarbeit unterstellen. Ich wurde noch nie bei Uber aufgefordert Bar zu zahlen. man kann nirgendwo einfach in einen Uber einsteigen und mit unversteuertem Bargeld zahlen. Im Taxi passiert es mir hingegen regelmäßig, dass ich gebeten werde Bar zu zahlen.

    Antworten
    • Redaktion says:
      4 Wochen her

      Die hier unterstellte Schwarzarbeit bedeutet, dass die angestellten Fahrer entweder gar nicht oder mit einem zu niedrigen Gehalt angemeldet werden. das hat nichts mit der Bezahlmethode des Kunden zu tun.

      Antworten
    • jayjaytzambesi says:
      2 Wochen her

      also ich habe schon erlebt das ich bar bezahlt habe, per Einsteiger und ich keine Quittung nachher bekommen haben auf anfrage. das war in Regensburg. Und zweitens, man kann bei Uber auch bar bezahlen, hängt von Ort und unternehmen ab. mfg

      Antworten

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