Vor kurzem überraschte der Verband des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs Nordrhein-Westfalen e.V. (VSPV) mit der Einrichtung einer Berliner Hauptstadtrepräsentanz. Diese soll nun personell noch mehr ausgebaut werden.
Aktualisierung am 27.1.26 (siehe unten)
Zum Jahresbeginn hatte der VSPV den früheren TMV-Hauptgeschäftsführer Patrick Meinhardt als Generalbevollmächtigten und Leiter des Hauptstadtbüros eingestellt und mit dieser Personalie gleichzeitig als bisher erster Nicht-Berliner Taxi-Landesverband eine eigenes Hauptstadtbüro in Berlin eröffnet. Nun folgen zwei weitere Personalien, mit denen der Verband seine politische und mediale Durchsetzungsfähigkeit erweitern möchte.
Als Büroleiter unterstützt künftig Roman Zhdanov den Generalbevollmächtigten. Zhdanov war bereits beim TMV in dieser Funktion tätig und bringt zusätzlich seine Erfahrungen aus der Allianz der Verbände ein. Er kennt die politischen Akteure, ihre Mitarbeiter sowie die bestehenden Netzwerke in Berlin. „In den zentralen Themen der Taxi- und Mietwagenbranche ist er so versiert, dass er vom ersten Tag an voll einsatzfähig ist“, verkündet der VSPV.
Auch im Bereich Kommunikation rüstet der VSPV auf: Mit Eberhard Vogt übernimmt ein ausgewiesener Medienprofi die Rolle des Medienberaters. Auch er hat wie Zhdanov in dieser Funktion bereitrs für den TMV gearbeitet. Vogts beruflicher Werdegang reicht von Tätigkeiten als Korrespondent für Welt, Handelsblatt und Focus über 20 Jahre als Pressesprecher und Chefredakteur beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft bis hin zur Chefredaktion der BERLINboxx und zur Medienberatung für den TMV.
VSPV-Geschäftsführer Sascha Waltemate zeigt sich hochzufrieden mit dem erweiterten Team: „Mit Roman Zhdanov und Eberhard Vogt haben wir zwei ausgewiesene Profis mit echter Taxi- und Mietwagenexpertise auf dem Berliner Parkett an unserer Seite. Gemeinsam werden wir die relevanten Themen für das Gewerbe setzen. Gerade unser Herzensthema, das ÖPNV-Taxi, wollen wir konsequent bei allen Verkehrspolitikern in der Bundeshauptstadt platzieren.“
Auch Patrick Meinhardt unterstreicht die strategische Bedeutung der Personalentscheidungen: „Wir brauchen eine breit angelegte Lobbyarbeit für die Taxi- und Mietwagenbranche. Das Taxi als Teil des öffentlichen Personennahverkehrs wird politisch viel zu stiefmütterlich behandelt. Themen wie fairer Wettbewerb, Mindesttarife und eine klare Abgrenzung gegenüber Plattformmodellen wie Uber müssen wir gemeinsam, verbandsübergreifend, vertreten.“
Mit dem personell verstärkten Hauptstadtbüro will der VSPV die Interessen des Taxi- und Mietwagengewerbes in Berlin künftig lauter, sichtbarer und wirkungsvoller vertreten. nu
Aktualisierung am 27.1.26: Wenige Tage nach der Eröffnung des Hauptstadtbüros meldet der VSPV den Beitritt in die Allianz der Verbände. Für Geschäftsführer Sascha Waltemate sie dieser Schritt folgerichtig, da Patrick Meinhardt die Taxi- und Mietwagenbranche in dieser Allianz bereits seit drei Jahren vertrete (damals noch als Hauptgeschäftsführer des TMV). Die Allianz der Verbände fördert den Zusammenhalt unter den mittelständischen Organisationen. Gerade beim Thema Infrastruktur und Mobilität freut sich die Allianz nun auf die Expertise durch den VSPV.
Beitragsfoto: Der VSPV verstärkt sich in Berlin weiter: Medienberater Eberhard Vogt, Generalbevollmächtigter und Leiter des Hauptstadtbüros Patrick Meinhardt, Geschäftsführer Sascha Waltemate und Büroleiter Roman Zhdanov (von links), Foto: VSPV







Wenn Patrick Meinhardt wirklich des beste Mann ist, frage ich mich, warum es nicht einen Verband gibt, der in Berlin Druck macht. Noch ein Verband und noch ein Verband und noch ein Verband. Man kommt vor lachen nicht in Schlaf. Und Herr Meinhardt lacht auf jedem Foto das es gibt, sehr herzhaft. Überzeugt bin ich nicht. Jeder kocht sein Süppchen. Aber das kennen wir ja. Das Taxigewerbe ist halt kleinteilig.