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MBE: Köln und München dürfen keine Einzelfälle bleiben

von redaktion
16. Juni 2026
Lesedauer ca. 2 Minuten.
3
MBE: Köln und München dürfen keine Einzelfälle bleiben
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Zwei von vier Millionenstädten haben endlich das umgesetzt, was in allen Metropolen alternativlos ist, in denen Uber und Bolt durch Dumpingpreise den Nährboden für Wilden Westen und Prekariat bereiten: Uber- und Boltfahrten müssen einen Mindestpreis haben. Jetzt muss zwingend auch Berlin nachziehen.   

Es gibt viele gesellschaftspolitische Gründe, den Dumpingpreisen von Uber & Bolt einen Riegel vorzuschieben. In erster Linie natürlich die prekären Arbeitsverhältnisse, die damit geschaffen werden. Wer Fahrten für weniger als zehn Euro durchführen muss, für die man 30 Minuten unterwegs ist, kann nicht den betriebswirtschaftlich nötigen Umsatz pro Stunde erwirtschaften. Somit sind alle Mietwagenunternehmen und deren Angestellte gezwungen, sich entweder selbst auszubeuten oder über illegale Machenschaften die Wirtschaftlichkeit auf kriminelle Art und Weise zu gewährleisten.

Besonders ausgeprägt ist das in Berlin, weshalb es dort erst recht wichtig wäre, dass die Politik eingreift. Doch der Senat prüft. Und prüft. Und will gar nicht mehr aufhören mit prüfen, anstatt endlich wie in München und Köln Fakten zu schaffen. Taxi Times beleuchtet die zögerliche Haltung der Berliner Senatorin Ute Bonde (CDU) in seiner aktuellen Printausgabe vom 2. Quartal 2026. Und beschreibt daran anschließend auf den folgenden beiden Seiten, warum ein MBE alternativlos ist.

Allgemeinverfügung MBE Köln – Foto KI-gerneriert

Die Ausgabe kann unter diesem Link als Einzelheft bestellt werden. Premium-Abonnenten sowie die Mitglieder und Teilnehmer all jener Taxiverbände und Taxizentralen, die Kooperationspartner des Taxi-Times-Verlags sind, erhalten die Printausgabe per Post oder können diese bei ihrem Verband oder Ihrer Taxizentrale abholen. red

Hinweis der Redaktion: Als Mitglied oder Teilnehmer bei einem / einer der nachfolgend aufgeführten Taxiverbänden oder Taxizentralen erhalten Sie die jeweils aktuelle Printausgabe der Taxi Times kostenlos über Ihren Verband oder Taxizentrale. Sie liegt dort zum Mitnehmen aus oder wird Ihnen auf Ihren Wunsch hin an Ihren Betriebssitz geschickt.

In folgenden Städten sind die dortigen Taxiverbände bzw. Taxizentralen Kooperationspartner von Taxi Times

Augsburg: Taxi eG; Bamberg: Taxi eG; Bielefeld: Bieta; Berlin: Bundesverband BVTM; Berlin: Innung; Berlin: Taxi ONE; Berlin: Taxi Deutschland e.V.; Berlin: taxi.eu; Bonn: Taxi eG; Braunschweig: Taxi-Ruf; Bremen: Fachvereinigung; Bremen: Taxi-Ruf; Celle: TFR; Dortmund: Taxi eG; Dortmund: VSPV; Dresden: Taxi eG; Düsseldorf: Rhein-Taxi; Erfurt: LTV; Eschborn: best.ways; Essen: Taxi eG; München / Berlin: Taxi Deutschland; Freiburg: Taxi 55 55 55; Hamburg: Hansataxi; Hamburg: Taxen-Union; Hamburg: Taxi Alstertal; Hannover: Hallo Taxi; Heidelberg: Taxi eG; Heilbronn: Taxi Unterland; Karlsruhe: Taxi eG; Kassel: FPH; Koblenz: VDV; Köln: Taxiruf; Leipzig: 4884; Lübeck: Taxi 8 11 22; Mannheim: Taxi eG; München: IsarFunk; München: TVM; München: LVBTM; Münster: Taxi eG; Rosenheim: Edelweiß; Rostock: Taxi eG; Schweinfurt: Taxi eG; Solingen: Taxi eG; Stuttgart: TAZ; Wiesbaden: FTD; Wiesbaden: Taxi eG

Beitragsfoto: Ausschnitt aus der aktuellen Printausgabe der Taxi Times

Tags: MBEMindestbeförderungsentgeltMindestpreisePlattformenPolitik
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Kommentare 3

  1. sw73 says:
    2 Stunden her

    Damit jeder im Klaren ist. In Berlin regiert die CDU !!!

    Antworten
    • Redaktion says:
      2 Stunden her

      Hinweis aus der Taxi Times-Redaktion: In Essen wurde das MBE unter einem CDU-Oberbürgermeister beschlossen. Die Parteizugehörigkeit darf bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen, da jede Partei in Deutschland demokratisch-rechtsstaatliche Grundwerte anerkennen sollte.

      Antworten
  2. sw73 says:
    2 Stunden her

    Ja sollte…. die Parteizugehörigkeit sollte grundsätzlich keine Rolle spielen. Aber wenn Missstände (seit 2015 und hierfür Gesetze seit 2021 möglich sind) zu einem MBE führen, dann muss man auch offen darüber sprechen, wer politisch die Verantwortung trägt. In Berlin gibt es deutlich mehr Gründe für ein MBE. Wenn diese Probleme seit Jahren bekannt sind und trotzdem nicht gelöst werden, sollte man auch klar benennen, welche Parteien in Berlin regiert und die politische Verantwortung trägt. Gleiches Maß für alle.

    Antworten

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