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Flughafen Amsterdam predigt Nachhaltigkeit und kooperiert mit Uber und Bolt

von Wim Faber
30. Januar 2026
Lesedauer ca. 4 Minuten.
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Flughafen Amsterdam predigt Nachhaltigkeit und kooperiert mit Uber und Bolt
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Die Betreiber von Europas viertgrößtem Flughafen wollen Leerfahrten von Taxis vermeiden. Gleichzeitig setzen zwei der vier berechtigten Taxianbieter für die Rückfahrten zum Terminal auf Uber und Bolt.

Am Flughafen Amsterdam Schiphol, einem der verkehrsreichsten Flughäfen Europas, konkurrieren Taxibetriebe aus dem ganzen Land regelmäßig um die vier Lose, die eine festgelegte Anzahl Aufstellberechtigungen für Taxis beinhalten. Das Schiphol Taxi Network, einer von vier exklusiven Konzessionären, die am 1. November den Taxibetrieb am Flughafen aufgenommen haben, wählte die niederländische Mobilitätsplattform GoodMoovs mit der deutschen Telematik-Plattform Invers CloudBoxx für die Planung und die operative Auslastung der Taxiflotte. Die weniger gute Nachricht ist, dass zwei der vier Konzessionäre, SchipholTaxi und das Schiphol Taxi Network, für ihre Fahrten zum Flughafen und eine bessere Auslastung die Plattformen von Uber und Bolt nutzen.

Das Schiphol Taxi Network, eine Tochtergesellschaft von Noot Personenvervoer, eines der größten Taxibetriebe der Niederlande mit weit über 1.000 Fahrzeugen und einer Vielzahl öffentlich beauftragter regelmäßiger Fahrten im ganzen Land, gewann die Ausschreibung eines der vier Lose am Flughafen und nahm am 1. November 2025 seinen Service mit 50 elektrischen BMWs auf. Die Konzessionen am Flughafen Amsterdam Schiphol, die Nummer 4 in Europa beim Passagieraufkommen nach London, Istanbul und Paris, werden alle sechs Jahre neu ausgeschrieben. Anders als andere Flughäfen in Europa bekommen Taxis von der Stadt, die sie bedienen, in diesem Fall Amsterdam, nicht automatisch Zugang zum Taxistand, sondern werden über eine Ausschreibung selektiert. Nur eine Amsterdamer Taxizentrale gewann ein Los. Die eingesetzten Fahrzeuge sind alle Taxis, erkennbar an den blauen Nummernschildern (die meisten niederländischen Fahrzeuge haben gelbe Nummernschilder, Anhänger weiße, Oldtimer schwarze). Mietwagen wie in Deutschland gibt es in den Niederlanden nicht.

Die anderen Konzessionäre sind, neben Schiphol Taxi Network, die Taxi Centrale Amsterdam (TCA), Willemsen-de Koning aus Arnheim und Schipholtaxi, ein lokales Unternehmen. Insgesamt stellen die vier Unternehmen zusammen zwischen 160 und 200 Fahrzeuge bereit (jede Konzession umfasst 30 bis 50 Fahrzeuge), wobei Willemsen-de Koning die Ausschreibung für das Segment Kleinbusse erfüllt. Alle anderen sind normale Pkw. Taxis der Amsterdamer Taxiunternehmen ergänzen bei Bedarf die Schiphol-Flotte am offiziellen Halteplatz gleich am Ausgang des Flughafens, jedoch nur dann, wenn es keine Flughafentaxis am Stand gibt. Die Flughafen-Betreibergesellschaft legte in ihrer Ausschreibung großen Wert auf Umweltaspekte. Alle Fahrzeuge müssen elektrisch betrieben werden, und Leerfahrten zwischen dem Hauptziel Amsterdam und dem Flughafen sollten – wie es der „grüne“ Flughafen wollte – weitestgehend vermieden werden.

Gerry Oosterbaan, Direktor des Schiphol Taxi Network, erklärt, dass sein Unternehmen die niederländische Firma GoodMoovs als Plattform für die Verwaltung und Planung seiner Flotte gewählt hat. „Nach einem Auswahlverfahren haben wir uns für GoodMoovs entschieden, die bereits die Cloudboxx-Lösung von Invers, einem deutschem Unternehmen, nutzt. Wir wussten natürlich, dass auch andere Unternehmen GoodMoovs bereits einsetzen. Dieses System ermöglicht uns den schlüssellosen Zugang zu den Fahrzeugen und liefert Echtzeitdaten zum Batteriestatus, Kilometerstand und Fahrzeugzustand. Das unterstützt uns bei der Planung und der operativen Auslastung.“

Das System liefert umfassende Fahrzeugdaten zur Unterstützung des Flottenmanagements und der Betriebssteuerung. Durch die Digitalisierung von Zugang und Fahrzeugsteuerung entfällt die herkömmliche Schlüsselübergabe zwischen den Fahrern. Laut Invers optimiert dies den Betrieb von Fahrzeugen, die von mehreren selbständigen Fahrern genutzt werden, und verlängert deren Lebensdauer. „Mit diesem neuen, volldigitalen System wollen wir die Auslastung unserer Flotte maximieren“, so Oosterbaan.

Das neue System wurde von GoodMoovs und Invers innerhalb von 30 Tagen nach Auftragserteilung installiert. „Viele Fahrer kannten bereits die digitalen Lösungen anderer Taxiflotten in der Region Amsterdam, was dem Betreiber half, die Installation zu beschleunigen und die Betriebsabläufe in der Einführungsphase zu stabilisieren“, erklärt Invers.

In der Ausschreibung legte der Flughafen Wert auf einen umweltfreundlichen Taxiservice mit Elektrotaxis, Effizienz und Digitalisierung. Schiphol Taxi Network reagierte darauf mit einer Kooperation mit der Plattform Bolt, während SchipholTaxi für Rückfahrten aus Amsterdam zum Flughafen eine Partnerschaft mit Uber einging. Beide sind der Meinung, damit im Sinne der Ausschreibung zu agieren.

Mit seinem Fokus auf Digitalisierung und Daten trägt das Schiphol Taxi Network nach eigenen Angaben zu einem effizienteren Mobilitäts-Management am Flughafen bei. Dank einer Technologiepartnerschaft mit Bolt können Taxis des Schiphol Taxi Network Rückfahrten von Amsterdam nach Schiphol anbieten und so Leerfahrten für die eigenen Taxis reduzieren. „Das Schiphol Taxi Network ist daher ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen des Flughafens, die durch den Taxiverkehr verursachten Emissionen und Staus zu verringern“, so Bharath Devanathan, Chief Business Officer von Invers. „Das Schiphol Taxi Network ist eine einzigartige Form des Carsharings, die das traditionelle Taxi-Geschäftsmodell digitalisiert und so die Mobilitätseffizienz steigert.“

Auch SchipholTaxi, einer der traditionellen Konzessionäre des Flughafens, nutzt eine Plattform für Rückfahrten. Geschäftsführer Gamis el-Bouakili erklärt, dass er bereits vor der neuen Konzession eine Partnerschaft mit Uber unterhielt und sein Geschäftsmodell seit jeher auf digitalem Management und der Vermietung von Fahrzeugen an selbständige Taxifahrer basiert: „In unserem Modell, das von anderen weitgehend kopiert wurde, werden die Fahrzeuge von freiberuflichen Fahrern gefahren und vermietet, von denen einige auch für Uber tätig sind. Wir nutzen das Modell des Schiphol Taxi Network schon seit Jahren.“

Das Schiphol Taxi Network möchte sich künftig zunächst auf die Stabilisierung und Optimierung des laufenden Betriebs konzentrieren, bevor weitere Wachstumschancen erschlossen werden. Schiphol Taxi Network, GoodMoovs und Invers werden ihre digitalen Dienste anhand von Echtzeit-Betriebsdaten kontinuierlich verbessern und dabei Effizienz, das Fahrgasterlebnis und die Servicequalität für die Fahrgäste in den Fokus rücken.

Invers nutzt grundlegende Bausteine, um seinen Kunden kostengünstige und einfach umsetzbare technische Lösungen anzubieten. Zu den Kunden zählen Teilautosysteme wie Greenwheels in den Niederlanden, die belgischen Unternehmen Cambio und Poppy Mobility, das deutsche Unternehmen Flinkster, Enterprise Car Share, die Europcar Mobility Group und Toyota Kinto. wf

Fotos: Wim Faber

Tags: BoltFlughafen Amsterdam SchipholGoodMoovsInvers CloudBoxxNoot PersonenvervoerSchiphol Taxi NetworkUber
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Wim Faber

Der „Brüsseler Niederländer“ und gelernte Kommunikationsspezialist berichtet seit den 80-er Jahren für eine Reihe von Taxi- und ÖPNV-Fachzeitschriften in Europa, Nordamerika und Australasien über das Taxi und die Mobilität im weitesten Sinne.

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