Genauso wie das Oktoberfest ist auch die Mietwagenkontrolle zur Wiesnzeit zu einer echten Tradition geworden. Sechs Stunden langt wurden die Plattform-vermittelten Fahrzeuge überprüft.
Seit 20. September läuft in München das sechzehntägige Oktoberfest („Wiesn“) und gleich am ersten Tag wurden vergangenes Wochenende zwischen 18 Uhr und Mitternacht im Rahmen einer kombinierten Kontrollaktion statt. Kombiniert deshalb, weil neben Mitarbeitern des Kreisverwaltungsreferates (KVR) auch die Hauptzollämter München und Landshut sowie Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München beteiligt waren.
Ziel der Aktion war es, für die Sicherheit der Fahrgäste und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu sorgen. „Die zuständigen Ermittlungsbehörden arbeiten eng zusammen, um einen fairen Wettbewerb im Personenbeförderungsmarkt sicherzustellen“, heißt es dazu in einer Mitteilung der Stadt München.
Insgesamt 60 Fahrzeuge konnten im Rahmen der Kontrolle überprüft werden. Über einzelne Ergebnisse machte die Stadt keine Angaben. Die gewonnenen Daten gelten als Grundlage für Betriebsprüfungen, die in der Folge von den jeweils zuständigen Genehmigungsbehörden und den Hauptzollämtern durchgeführt werden.
Neben der Einhaltung des Personenbeförderungsgesetztes (PBefG) lag der Schwerpunkt zudem auf der Überprüfung der arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Pflichten sowie der speziell für das Mietwagengewerbe geltenden Vorschriften, wie beispielsweise die Rückkehrpflicht. In diesem Zusammenhang konnte festgestellt werden, dass rund 80 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge aus den umliegenden Landkreisen stammten. sg
Beitragsfoto: Symbolbild






