Zum Jahresstart ist im Landkreis Lüneburg ein neues, für das Taxigewerbe hochrelevantes Mobilitätsangebot an den Start gegangen: hvv hop Lüneburg. Der On-Demand-Verkehr ergänzt den bestehenden ÖPNV und setzt dabei konsequent auf die Zusammenarbeit mit regionalen Taxiunternehmen.
Mit hvv hop Lüneburg können Fahrgäste künftig flexibel und ohne festen Fahrplan unterwegs sein. Immer dann, wenn es keine passende Busverbindung gibt, lässt sich per App oder telefonisch eine Fahrt buchen. Die Abholung erfolgt in der Regel an der nächstgelegenen Bushaltestelle, gegen Aufpreis – oder abends automatisch – auch direkt an der Haustür. Gefahren wird ausschließlich durch Taxiunternehmen aus der Region.
Der neue Service ersetzt und modernisiert das bisherige Rufbus- und ASM-System. Buchung, Disposition und Fahrgastinformation laufen digital, die Bedienung ist nahezu ganztägig möglich. Damit schließt hvv hop Lüneburg gezielt Angebotslücken im Linienverkehr und stärkt insbesondere die Mobilität im ländlichen Raum. Für das Taxigewerbe bedeutet das: zusätzliche Fahrten, planbare Aufträge und eine stärkere Einbindung in den öffentlichen Verkehr – ohne klassische Konzessionskonkurrenz zum Linienbus.
Das Angebot kommt immer dann zum Einsatz, wenn keine passende Busverbindung verfügbar ist. Voraussetzung ist eine gültige hvv-Fahrkarte, zusätzlich wird ein On-Demand-Aufpreis erhoben. Die Buchung erfolgt über die eigens entwickelte App „hvv hop lüneburg“ oder telefonisch.
Mit hvv hop Lüneburg (nicht zu verwechseln mit HVV Hop Hamburg) wird das Taxi zum festen Bestandteil eines modernen, digitalen ÖPNV-Angebots. Das Modell zeigt, wie On-Demand-Verkehr und Taxiunternehmen gemeinsam Mobilität sichern können – flexibel, wirtschaftlich und bürgernah. Ein Projekt, das auch über den Landkreis Lüneburg hinaus Signalwirkung haben könnte. nu
Beitragsfoto: Symbolbild „Warten“, pixabay






