Der Hochdachkombi Berlingo ist wieder als Benziner und Diesel zurückgekehrt. Citroën agiert nach dem Motto „zurück zum Verbrenner“, nennt es selbst aber „zurück zur Multi-Energie-Strategie“.
Bei Stellantis, jenem Konzern, dem neben Citroën auch Peugeot, Opel und Fiat angehören, rückt man jetzt scheinbar von einer E-Auto-Strategie ab und bringt den Verbrenner wieder zurück. Beim Hochdachkombi Berlingo ist damit die Zeit vorbei, in der man wie beim baugleichen Peugeot Partner den Diesel ausschließlich bei den Handwerker-Modellen gefunden hatte. Ob das jetzt als eine Bankrotterklärung an die E-Mobilität oder auch nur an die hauseigenen Technik ist, die letztlich an einer stark eingeschränkten Reichweite begründet ist, bleibt dahingestellt. Freuen wir uns lieber über die gute Nachricht, die so neu ist, dass Citroën noch nicht einmal Bilder vom Verbrenner-Diesel im Angebot hat.
Grundsätzlich ist es aber so, dass der neue Berlingo mit drei verschiedenen Verbrenner Antrieben angeboten werden soll. Zwei davon sind Diesel, die beide aus dem gleichen Hubraum (1,5 Liter) einmal 100 PS und einmal 130 PS Leistung schöpfen. Den finanziellen Einstieg bildet allerdings ein Drei-Zylinder-Benziner mit 1,0 Liter Hubraum. Das Turbo Aggregat liefert immerhin 110 PS und 205 Nm Drehmoment. Citroën gibt den Verbrauch auf 100 Kilometer mit 6,3 Liter an. Mit einer der Dieselvariante liegt der Verbrauch um bis zu einem Liter darunter.
Das Raumangebot ist im Berlingo gewohnt üppig, denn er ist in zwei Längen erhältlich. Die Variante M misst 4,40 Meter und die XL-Variante 4,75 Meter. Zudem ist der Berlingo mit fünf oder sieben Sitzen bestellbar. Trotz der Verbrenner-Rückkehr bleibt der vollelektrisch ë-Berlingo der Modellpalette erhalten. Sein Preis startet ab 37.120 Euro brutto ohne Nachlässe und Förderung. Die Preise der Verbrenner-Modelle wurden noch nicht kommuniziert, dürften aber unter dem Preis der E-Variante liegen.
Wichtig für alle, die eine Umrüstung zum Taxi planen: In diesem Fall sollten unbedingt die optionalen Nebelscheinwerfer mitbestellt werden, diese sind laut dem Umrüster Intax notwendig, damit die Taxi-Alarmanlage die Lichtsignale wiedergeben kann. sg
Beitragsfoto: Citroën ë-Berlingo. Foto: Citroën





