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Start Digitalisierung

KI-Assistent für Mietwagenfahrer: Mehr Gefahr als Nutzen

von Wim Faber
14. Februar 2026
Lesedauer ca. 2 Minuten.
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KI-Assistent für Mietwagenfahrer: Mehr Gefahr als Nutzen

Uber will KI-gesteuerte „Assistenten“, die die Arbeit am Steuer erleichtern sollen. Die Stiftung Workers Info Exchange (WIE) sieht darin eine gefährliche Entwicklung, da die Fahrer damit manipuliert und vom Verkehr abgelenkt werden.

Uber führt einen KI-Assistenten ein, der Fahrern bei der Tagesplanung helfen und ihre Einnahmen steigern soll. Der Einsatz von KI in dieser Form, kombiniert mit den bereits bestehenden dynamischen Vergütungssystemen, führt zu noch mehr algorithmischer Fahrerlohndiskriminierung. KI-Assistenten können zudem eine gefährliche Ablenkung während der Fahrt darstellen.

Dagegen geht die Worker Info Exchange International Foundation (WIE) vor, eine gemeinnützige Organisation, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dabei unterstützt, die Kontrolle über die am Arbeitsplatz über sie erhobenen Daten zurückzuerlangen. „Wir helfen Daten in Macht umzuwandeln – indem wir unfaire algorithmische Systeme anfechten und Technologieplattformen zur Rechenschaft ziehen“, so das Selbstverständnis der WIE.

Die WIE hat Ende letzten Jahres im Zuge einer europäischen Sammelklage rechtliche Schritte gegen Uber wegen des dynamischen Vergütungssystems eingeleitet. Letzte Woche stellte Uber einen „KI-Assistenten für Fahrer und Lieferanten“ vor, der Fahrern helfen soll, ihren Tag effizienter zu planen und ihre Einnahmen zu steigern. Die Einführung dieser Technologie markiert einen noch deutlicheren Trend hin zu intensiver Überwachung und Leistungskontrolle der Fahrer, die von Uber nicht als Angestellte, sondern als selbständige Unternehmer betrachtet werden.

Uber nutzt KI-Assistenten, um das Verhalten einzelner Fahrer durch gezielte Anreize und subtile Formen des Drucks zu beeinflussen. Dies führt zu einer extrem personalisierten Fahrtenzuweisung und Lohnfindung, die primär Ubers Interessen auf Kosten der kollektiven Interessen der Fahrer dient.

Seit 2023 nutzt Uber ein dynamisches Vergütungssystem, bei dem Gehalt und Provisionen in Echtzeit variieren und somit nicht mehr fix sind. Besonders besorgniserregend ist dabei der Einsatz von KI-Assistenten, die Fahrern bei der Tagesplanung und der Steigerung ihrer Einnahmen helfen sollen.

Neben dem Risiko weiterer algorithmischer Lohndiskriminierung lenken diese Technologien die Fahrer im Straßenverkehr zunehmend und potenziell gefährlich ab, da man am Steuer ständig zur Interaktion mit dem KI-Assistenten in der App animiert wird.

James Farrar; Foto: WIE

Von Anfang an hat Uber die Fahrer als Selbstständige statt als Angestellte eingestuft. Der zunehmende Einsatz allgegenwärtiger Kommunikationstechnologien wie KI-Assistenten wird vermehrt dazu missbraucht, Arbeitnehmer irrezuführen oder falsch zu informieren. Solche Technologien untergraben das kollektive Recht der Arbeitnehmer, über ihre Gewerkschaften Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Stattdessen sind einzelne Fahrer zum (vergeblichen) Versuch gezwungen, bessere (Arbeits-)Bedingungen von einer künstlichen Managementebene anstatt von einem tatsächlichen Arbeitgeber zu erhalten.

James Farrar, Geschäftsführer der WIE International Foundation, erklärt: „Ubers Einsatz von KI-Assistenten zur Fahrersteuerung ist eine besorgniserregende Entwicklung. Ohne ausreichenden Rechtsschutz, wie beispielsweise durch einen Arbeitsvertrag, und zusätzlich zu den kürzlich eingeführten dynamischen Vergütungs- und Preissystemen sind die Fahrer einem noch nie dagewesenen Risiko von Ausbeutung und algorithmischer Lohndiskriminierung ausgesetzt. Es ist dringend erforderlich, dass die Regulierungsbehörden schnellstmöglich eingreifen, um die Rechte der Fahrer zu schützen, insbesondere jetzt, da diese durch Arbeitgeber, die KI auf unfaire und ausbeuterische Weise einsetzen, massiv untergraben werden.“ wf

Beitragsfoto: Axel Rühle

Tags: KI-AssistentenUberWorker Info Exchange (WIE)
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Wim Faber

Der „Brüsseler Niederländer“ und gelernte Kommunikationsspezialist berichtet seit den 80-er Jahren für eine Reihe von Taxi- und ÖPNV-Fachzeitschriften in Europa, Nordamerika und Australasien über das Taxi und die Mobilität im weitesten Sinne.

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Kommentare 2

  1. Wolfgang Metz says:
    3 Wochen her

    Warum nicht etwas von Uber abschauen?
    KI für den Fahrer . Es macht ja durchaus Sinn – auf Grund historischer und aktueller Daten, dem Fahrer zu vermitteln, zu welcher Uhrzeit (z.b in 30 Minuten Schritten) welcher Standplatz sich besonders lohnt.
    Die Zentralen hätten ja die Daten.
    So könnte man durchaus eine KI programmieren, die jedem Fahrer vermitteln kann wie sinnvoll es wäre den Standpaltz zu wechseln oder weiter zu verweilen.
    Natürlich auch mit Einbeziehung dann der aktuellen Standplatzbelegung. Veranstaltungen. Wetter. Etc…

    In Japan ist man da schon längst effektiv dran. Allen voran Toyota.
    https://www.elektroniknet.de/automotive/assistenzsysteme/toyota-verkuerzt-wartezeit-auf-taxis-in-japan.151724.html

    Antworten
  2. bruno mayer says:
    2 Wochen her

    Hoffentlich schreibt sich JEDE ZENTRALE die meist sowieso aus Digitalisten besteht, den Kommentar vom Wolfgang Metz ganz deutlich hinter die Ohren.

    Antworten

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