Die Ereignisse rund um den am 4.3. beschlossenen Verkauf der Taxi Frankfurt eG an einen deutschen Uber-Generalunternehmer haben unmittelbare Auswirkungen auf die Taxi Deutschland eG. Der Frankfurter Marten Clüver ist von seinem Vorstandsamt beim Zentralenverbund zurückgetreten.
Anlässlich der vor kurzem bekannt geworden Beschlüsse, die Taxi Frankfurt eG an die SafeDriver Group und damit indirekt an Uber zu verkaufen, hatte die Taxi Deutschland eG heute zu einer außerordentlichen Generalversammlung geladen.
Im Laufe dieser Sitzung ist der Frankfurter Marten Clüver nach einer sachlichen Aussprache von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender der Taxi Deutschland eG zurückgetreten. Vorstand und Aufsichtsrat hatten ihm dies nahegelegt, da man zum Verkauf einer Taxizentrale an Uber unterschiedliche Auffassungen vertritt.
Bei den daraufhin angesetzten Neuwahlen wurde der Münchner Thomas Kroker zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Kroker ist Vorstand der Taxi München eG und Präsident des Taxi- und Mietwagenverbands e.V. (TMV). Stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde Jens Schmiljun von der TAXI ONE GmbH in Berlin. Komplettiert wird der Vorstand von Fred Buchholz vom Taxiruf Bremen und von Jan Kepper von der Dresdner Taxizentrale. Kroker, Schmiljun und Buchholz hatten dem Vorstand bereits vorher angehört, Kepper rückt auf die bisherige Position von Kroker.
Beim Aufsichtsrat gab es personell keine Änderungen. Das Kontrollgremium wird somit weiterhin von Wolfgang Pettau von Hallo Taxi 3811 aus Hannover angeführt. Weitere Mitglieder sind die Zentralenchefs Tahir Akbas (Dortmund), Dennis Klusmeier (Düsseldorf) und Jan Weber (Hamburg) an. jh

Beitragsfoto: Der neue Vorstand der Taxi Deutschland eG: Vorstandsvorsitzender Thomas Kroker, Jan Kepper, Jens Schmiljun (Stellvertrender Vorstandsvorsitzender) und Fred Buchholz; Foto: Taxi Deutschland eG, mit KI optimiert








Eine Frage an sehr geehrten Herren ,
Warum wird keine aktive bzw. aggressive Werbung der Taxi Deutschland gemacht?
Ich finde die App einfach nur geil 🤩
Danke für ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
Aus Düsseldorf
Igor Isaev
Es wäre schön, wenn die eigene App auch mal für JEDES Taxiunternehmen hierzulande nutzbar wäre, egal ob Genossenschaftsmitglied, Großunternehmen oder Einzelkämpfer. Dazu gehört in erster Linie eine App-Daten-Anbindung ans HALE-Datencenter. Zweitens die Möglichkeit als Unternehmer individuelle Parametereinstellungen bezüglich Fahrzeug-Anzahl, Fahrzeug-Typ, Einsatzzeiten, … festzulegen. Drittens die automatische KI-Auftragserteilung ans jeweilige Taxiunternehmen, welches in der Startregion tätig ist. Sind es mehrere, dann geht der Auftrag an alle Beteiligten gleichzeitig raus. Nimmt kein regionales Unternehmen nach 5 Minuten den Auftrag an, wird die Auftragserteilung an die umliegenden Taxiunternehmen weitergeleitet und so weiter. Zudem muss der Kunde die Möglichkeit haben bestimmte Unternehmen von der App-Auftragserteilung auszuschließen bzw. seinen Favoriten zu definieren, wobei keine automatische Auftragsweiterleitung erfolgt, bis das jeweilige Unternehmen nicht geantwortet hat. Ich hatte Taxi Deutschland dazu bereits im letzten Jahr eine ausführliche E-Mail geschrieben sowie eine kurze Rückmeldung erhalten. Getan hat sich bis jetzt nichts. Unterdessen freuen sich UBER und Co. über das ewige Hin und Her der deutschen Taxibranche – seit Jahren! … Leute, Leute! So wird’s nichts mit der digitalen Revolution im Auftragswesen!
dies gibt nicht nur mir schwer zu denken
Auf den Vorstandsposten kann er verzichten…., kann sich jeder denken warum.