Der Bundesverband Taxi und Mietwagen (BVTM) nutzt Netzwerktreffen mit Bundesverkehrsminister Schnieder, um drei wichtige Taxi-Themen zu adressieren.
Die Gesprächsrunde fand im Rahmen eines Netzwerktreffens des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) am vergangenen Freitag statt. Als Teilnehmer seitens des BVTM konnten Geschäftsführer Michael Oppermann und der Mobilitätsreferent Floris Cooijmans in den direkten Austausch mit Verkehrsminister Patrick Schnieder gehen und über die Zukunft des Taxi- und Mietwagengewerbes sprechen.
Konkret forderte der Verband vom Bundesverkehrsminister die Schaffung eines klaren Rechtsrahmens für den künftigen Einsatz von autonomen Fahrzeugen beziehungsweise Robotaxis in der Personenbeförderung Hinweis der Redaktion: Mit diesem Thema beschäftigt sich aktuell eine Länderarbeitsgruppe). Einen guten Rechtsrahmen, so empfahl Oppermann, könnte man bereits mit den derzeit geltenden Vorschriften für Taxis vorweisen.
Zugleich wies der BVTM darauf hin, dass bei der aktuell laufenden Evaluierung des 2021 novellierten Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) unbedingt auch der Taxi- und Mietwagenverkehr einbezogen werden müsse. „Das Taxigewerbe steht weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Eine Evaluierung, die diesen Bereich ausspart, greift zu kurz“, erklärte Oppermann.

Weiterhin hoben die BVTM-Vertreter hervor, dass gerade im öffentlichen Nahverkehr die bestehenden mittelständischen Strukturen der Taxibetriebe stärker für On-Demand-Verkehre genutzt werden sollten. Insbesondere im ländlichen Raum könnten die ansässigen Taxibetriebe Mobilitätsangebote effizient und kostengünstig ergänzen. Der Bundesverband bewertete das Gespräch im Nachgang als sehr konstruktiv und kündigte an, einen weiteren Austausch zu den besprochenen Themen zu initiieren. sg
Beitragsfoto: Gruppenfoto der Teilnehmer der Gesprächsrunde des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) mit Bundesverkehrsminister Schnieder.







