Dienstag, 23. Juni 2026
  • Anmelden
+49 8634 2608577
  
Taxi Times
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Start
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarif
    • Taxitarife in Deutschland und Österreich: der aktuelle Stand
    • Taxitarifmeldungen
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Abonnement
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Abonnement kündigen
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Taxi-Songs
  • Start
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarif
    • Taxitarife in Deutschland und Österreich: der aktuelle Stand
    • Taxitarifmeldungen
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Abonnement
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Abonnement kündigen
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Taxi-Songs
Taxi Times
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
Start Inklusion

Taxiverband hat Redebedarf mit Bärbel Bas

von Jürgen Hartmann
22. Mai 2026
Lesedauer ca. 2 Minuten.
1
Taxiverband hat Redebedarf mit Bärbel Bas

Berlin, 08.05.2019

Werbung
 
 

Inklusionstaxis sollen im Sozialgesetzbuch verankert werden, die Nutzung für Berechtigte kostenfrei sein. Mit dieser Forderung bohren der Taxiverband VSPV und der Sozialverband Deutschland dicke Bretter. Jetzt ist klar: Die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas will nicht mitbohren, weshalb der VSPV jetzt nochmal Redebedarf sieht.  

Im März 2026 hatte Bärbel Bas Post bekommen. Der Verband des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs Nordrhein-Westfalen (VSPV) und der Sozialverband Deutschland (SoVD) hatten in einem gemeinsamen Schreiben die Verankerung eines Inklusionstaxis als entgeltfreie Beförderungsleistung fest im neunten Sozialgesetzbuch angeregt – inklusive einer klaren Finanzierung durch den Bund.

Jetzt kam eine Antwort aus dem Arbeits- und Sozialministerium und sie kam persönlich von der Ministerin Bärbel Bas (SPD). Der Inhalt war allerdings ernüchternd, denn Frau Bas lehnt die Forderung ab. „Die von Ihnen vorgeschlagene Einbeziehung des Individualverkehrs (Taxiverkehr) ist in dieses bestehende System nicht möglich und würde eine neue eigenständige Sozialleistung begründen“, zitiert der VSPV in einer Pressemeldung den zentralen Satz des Antwortschreibens.

Unmittelbar nach der Antwort, so heißt es in der Pressemitteilung weiter, habe sich Patrick Meinhardt, Generalbevollmächtigte und Leiter des Hauptstadtbüros des VSPV, mit der SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier verständigt, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Mit dem klaren Ergebnis, dass man bei diesem Thema weiter am Ball bleiben wolle. „Das Inklusionstaxi ist unser gemeinsames Herzensthema. Wir wollen dieses als gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Sozialgesetzbuch verankern; denn nur mit dem Inklusionstaxi kann echte Mobilitätsteilhabe deutschlandweit sichergestellt werden“ macht Meinhardt unmissverständlich klar.

Auch Frau Engelmeier ist weiterhin motiviert, für die Sache zu kämpfen und betont, dass trotz der Absage ein wichtiger nächster Schritt gemacht wurde: „Unser Anliegen ist direkt bei der Ministerin angekommen und nicht im Ministerium durchgereicht worden; vielmehr hat Bärbel Bas persönlich geantwortet und sich klar hinter unserer Grundaussage gestellt, dass die tatsächliche Möglichkeit, sich selbstbestimmt fortzubewegen, eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe ist und dass dem barrierefreien Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs eine zentrale Bedeutung zukommt. Damit ist genau das passiert, was wir wollten: Die Tür ist geöffnet und wir starten eine breite Diskussion!“

Michaela Engelmeier und Patrick Meinhardt müssen noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Foto: TMV

Neben einem Diskussions- sieht der VSPV auch noch einen erheblichen Informationsbedarf. Sascha Waltemate, Geschäftsführer des VSPV, warnt: „Das BMAS würde einen Kategorienfehler begehen, wenn es das Taxi nicht als ÖPNV betrachtet und damit eine gefestigte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht berücksichtigt. Es wird keine „neue Sozialleistung“ begründet, sondern lediglich hunderte lokale Bürokratiemonster zur Teilhabe durch eine einfache des Bundes ersetzt. Da scheint es noch einigen Redebedarf zu geben. Wir haben sehr bewusst eine eigene Broschüre zu diesem Thema entwickelt, die gerade bei allen unseren Gesprächen den Ministerien, Parteien und Fraktionen zur Verfügung gestellt wird.“

Als nächsten Schritt wollen der Taxi- und der Sozialverband nun das Bundesverkehrsministerium an Bord holen und im Bundesministerium für Arbeit und Soziales persönliche Gespräche führen. Auch der Kontakt zu den Abgeordneten solle intensivierte werden – mit dem Ziel sowohl die Verkehrsminister- als auch Sozialministerkonferenz beim Inklusionstaxi zu sensibilisieren, da politische Initiativen sowohl vom Bund als auch von der Länderebene kommen können. Initiativen, für deren Umsetzung man Geduld braucht, wie Patrick Meinhardt betont: „Uns war von Anfang an bewusst, dass das ein Langstreckenlauf und ein Bohren dicker Bretter ist.“ jh

Das Beitragsfoto zeigt Bärbel Bas (mitte). Es ist ein offizielles Pressebild. Foto: photothek

Tags: Bärbel BasBundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)Michaela EngelmeierPatrick MeinhardtSascha WaltemateSoVDTaxi- und Mietwagenverband Deutschland e.V. TMV
TeilenTweetSendenSendenTeilenTeilen

Jürgen Hartmann

Der Verlagskaufmann und ehemalige Taxiunternehmer gründete 2014, als Reaktion auf die Veränderungen innerhalb des Taxigewerbes, den Taxi Times Verlag. Als Herausgeber etablierte er die Taxi Times Print-Magazine und das Onlineportal Taxi-Times.com mit dem Anspruch, ein Sprachrohr für die Taxibranche zu schaffen.

Ähnliche Artikel

Warnung: GKV-Reform drängt Taxi- und Fahrdienstbranche aus dem Markt
Gesetzesinitiativen

Warnung: GKV-Reform drängt Taxi- und Fahrdienstbranche aus dem Markt

15. Juni 2026
GKV-Kürzungsgesetz: Wenn Patienten nicht mehr ins Krankenhaus kommen
Gesetzesinitiativen

GKV-Kürzungsgesetz: Wenn Patienten nicht mehr ins Krankenhaus kommen

8. Juni 2026

Kommentare 1

  1. Patrick Schilhan says:
    4 Wochen her

    Alle schreien nach Gleichberechtigung, aber keiner will sie bezahlen! Wenn Taxiunternehmen schon in Vorkasse gehen, um ihre Fahrzeuge für mindestens 7.000 bis 8.000 € Brutto für nicht-umsetzbare Kunden umbauen lassen, ist es ihr gutes Recht von den betroffenen staatlichen Stellen eine angemessene Unterstützung oder Förderung zu erhalten! Hierzu zählt entweder das ohne wenn-und-aber Aufnehmen einer Zusatzpauschale in JEDEN Taxitarif in Höhe von min. 15 € pro Fahrt als Rollstuhlzuschlag oder die Finanzierung der Mehrkosten in Form einer monatlichen Sammelrechnung an die jeweilige Stadt oder Kommune. Warum? Da es mit hoher Sicherheit in diesen Fällen wieder zu Anschuldigungen von den Sozialverbänden bezüglich „Diskriminierung“ kommen wird! Die aktuelle Praxis getreu dem Motto „Bau sie gerne ihr Fahrzeug um, aber eine Unterstützung unserseits gibt leider nicht …“ kann aus unternehmerische Sicht nicht länger hingenommen werden und erfordert wohl langsam Mal eine rechtliche Klärung vor Gericht mit Auswirkung auf Bundesebene!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Top-Themen unserer Regionalseiten

Berlin

Mietwagenkontrolle in Berlin belegt erneut Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit

Hamburg

Hamburger E-Taxi-Ladeinfrastruktur wird weiter ausgebaut

München

Ein elektrischer Taxi-Neuling mit Überraschungseffekt

Werbung
 
Taxi Times

Taxi Times ist eine Informationsplattform, die mit Printmedien, über Internet und soziale Medien, per Newsletter und über einer eigenen Taxi Times App sowie einen YouTube-Kanal über die Themen der gewerblichen Personenbeförderung in Deutschland, Österreich und der Schweiz berichtet und dabei auch stets den Blick auf die internationale Taxiszene richtet.

  • Kontakt
  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz

© 2025 Taxi Times - Das Fachmagazin für die Taxibranche

Werben auf taxi-times.com

Sie wollen ihr Produkt auf taxi-times.com bewerben? Wir bieten ihnen viele Möglichkeiten, sowohl Digital als auch in Print. Details finden Sie in den Mediadaten.

Mediadaten

Newsletter Anmeldung

Willkommen bei Taxi Times!

Melden Sie sich mit Ihrem Account an.

Passwort vergessen?

Rufen Sie Ihr Passwort ab

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Start
  • Abonnement
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarife
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Abonnement kündigen
  • Taxi Times | Berlin
  • Taxi Times | Hamburg
  • Taxi Times | München

© 2025 Taxi Times - Das Fachmagazin für die Taxibranche.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.