Wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage stehen nicht nur viele Taxiunternehmer vor dem Ruin, auch die Taxizentralen kämpfen ums Überleben. Jetzt musste eine Zentrale in Bayern die Reißleine ziehen.
Laut einem Onlineportal ordnete das Amtsgericht Ingolstadt bereits 14. April 2026 eine vorläufige Insolvenzverwaltung für die Taxi-Funk-Ingolstadt GmbH & Co. KG an. Ziel ist es zunächst, das Vermögen der Gesellschaft zu sichern. Als Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Rudolf Dobmeier bestellt.
Für die Zentrale und den Mitarbeitern geht es nun darum, ob das Unternehmen eine Zukunft hat, beziehungsweise, ob eine Sanierung möglich ist oder ob es zu einer endgültigen Insolvenz kommt.
Die Insolvenz ist leider kein Einzelfall. in Leipzig befindet sich die älteste Taxizentrale Deutschlands in Liquidation. In Bochum hat die Düsseldorfer eG übernommen. Und erst vor Kurzem berichteten wir über die Insolvenz der Braunschweiger Taxenzentrale GmbH & Co. KG. Für sie konnte, dank einiger Taxiunternehmer, dann tatsächlich ein Weg gefunden werden, damit die Taxizentrale und ihre Mitarbeiter weiter geführt werden konnte.
Bleibt zu hoffen, dass man auch in Ingolstadt ein Sanierungskonzept mit Zukunft entwickeln kann. Die Insolvenz in Ingolstadt ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr das klassische Taxi von Plattformvermittlern unter Druck gesetzt werden. Sie bieten zu Dumpingpreisen einen ähnlichen Service wie das Taxi, haben aber den Vorteil, dass Mietwagen nicht so strikten Regularien unterworfen sind wie Taxis. sg
Beitragsfoto: Symbolbild Insolvenz Quelle: pixabay








wenn auf bundesebene nichts unternommen wird, werden noch mehrere kaputt gehen. wir brauchen mbe deutschlandweit, und wir brauchen prüfung für die fahrer deutschlandweit, und festpreise deutschlandweit, und kartenzahlung deutschlandweit.