Eine Citroën-2CV-Ente, ein Automatisierungsschub in Form einer IQ-Produktlinie sowie Nervenkitzel bei Deutschlands ältester Taxiversicherung. Im Teil 11 unserer Vorberichte zur Europäischen Taximesse stellen wir Stadt.Land.Netz, FMS / Austrosoft inklusive taxi.eu sowie die Signal Iduna / VdK-Versicherung vor.
Rund 90 Aussteller haben bei der Europäischen Taximesse einen Stand gebucht. Viele von ihnen haben Taxi Times bereits verraten, was die Besucher erwartet.
Stadt.Land.Netz mit einer „Ente“ am Stand E 03: Von der Disposition bis zum Fahrgast alles verbunden und digitale Lösungen für den Betriebsalltag: Stadt.Land.Netz bringt mit einem Citroën 2CV eine originale „Ente“ als Blickfang mit auf die Europäische Taximesse. Der Klassiker soll den Gesprächseinstieg zu Fuhrpark und Betriebsalltag erleichtern. An drei Stationen zeigt das Unternehmen, wie Disposition, Fahrpersonal und Fahrgäste miteinander verbunden werden können.

Im Mittelpunkt stehen die Dispositionssoftware NovaHub, die Fahrer-App heyNova und eine Fahrgast-App. Während Verkehrsunternehmen mit NovaHub ihre Fahrten disponieren und das Fahrpersonal über heyNova angebunden ist, können Fahrgäste den Status ihrer Fahrt selbst einsehen.
Neu im Gepäck ist außerdem eine Kooperation mit Telefónica. Beförderungsunternehmen erhalten darüber nach Angaben von Stadt.Land.Netz günstige Mobilfunkverträge für ihr Fahr- und Begleitpersonal sowie passende, bereits eingerichtete Diensthandys und Tablets. Auf Wunsch ist die heyNova-App vorinstalliert. Zum Rundumservice gehört auch ein kostenfreier Ersatz bei Verlust oder Defekt. Das Angebot steht allen Beförderungsunternehmen offen, auch wenn sie NovaHub nicht nutzen.
„Uns ging es darum, dass Fahrdienste sich nicht noch zusätzlich um die IT-Ausstattung ihres Personals kümmern müssen“, erläutert Mitgründer Lars Lehmann.
Lehmann und sein Team geben am Stand außerdem Impulse zu drei Fragen aus dem Unternehmensalltag: Wie lassen sich Ausschreibungen erfolgreich meistern? Wie können Touren effizienter geplant werden und welche Aufgaben übernehmen dabei Computer und Mensch? Und wie lassen sich Vertragsanpassungen bei steigenden Kosten durchsetzen? Die Gesprächsrunden sind am Freitag um 11 und 14 Uhr sowie am Samstag um 11 Uhr vorgesehen.
FMS/Austrosoft am Stand B03: Die neue Intelligenz steckt schon im Namen

Von der telefonischen Bestellung über die Disposition bis zur Abrechnung: FMS/Austrosoft und die dazugehörige App taxi.eu setzen bei der Europäischen Taximesse den Schwerpunkt auf die neu entwickelte Produktlinie FMS IQ. Gemeint sind damit verschiedene Funktionen und Anwendungsgebiete. Für Zentralen und Unternehmer beispielsweise bietet Fleet IQ einen Überblick über Auslastung und Verteilung der Fahrzeuge in Echtzeit. Ergänzende Nachfrageprognosen sollen helfen, die Flotte frühzeitig auf absehbare Engpässe auszurichten und Leerzeiten zu verringern.
Mit Rider IQ widmet sich FMS dem Marketing und der Kundenbindung. Anhand von Fahrthäufigkeit und wiederkehrenden Zielen lassen sich gezielte Angebote und Kampagnen planen. Eine Anbindung an die App-Stores macht außerdem Downloads und Bewertungen der eigenen Fahrgast-App sichtbar.
Für Krankenfahrten ist Health IQ vorgesehen. Die digitale Erfassung und Weiterverarbeitung der Belege soll nach Unternehmensangaben bis zu 80 Prozent der Bearbeitungszeit einsparen.
Auch bei der Bestellannahme setzt FMS auf Automatisierung: Der weiterentwickelte Callbot.IQ soll rund um die Uhr bis zu 85 Prozent der telefonischen Auftragsannahme übernehmen können. Zusätzlich können Fahrgäste künftig direkt über WhatsApp bestellen und optional vorab bezahlen. Hotels und Gastronomiebetriebe können diesen Bestellweg über QR-Codes zugänglich machen.
„Es geht uns nicht um Digitalisierung um ihrer selbst willen. Mit FMS IQ eröffnen wir dem Taxigewerbe ganz neue Möglichkeiten, damit es die Mobilität von morgen aktiv mitgestaltet und erfolgreich daran teilhat“, sagt Geschäftsführer Michael Weiss, der gemeinsam mit Robert Abel und zahlreichen Mitarbeitern am Messestand für Fragen und Antworten zur Verfügung steht.
Die voranschreitende Automatisierung und Digitalisierung macht sich auch bei der Fahrer-App bemerkbar: Im Fahrzeug soll die DriverAPP5 den Arbeitsalltag erleichtern. Ein großer Aktionsbutton zeigt jeweils den nächsten Schritt an, vom Auftragsangebot bis zum Zahlungsabschluss. Merkmale wie Kartenzahlung oder Festpreis sind bereits im Angebot sichtbar. Hinzu kommen eine automatische Eingetroffen-Meldung und ein Zahlungsdialog für Zusatzkosten und Trinkgeld. Eine Heatmap zeigt, wo aktuell Nachfrage besteht.
SIGNAL IDUNA VdK am Stand A 15: zukunftsweisende Versicherungslösungen und 300 Euro für den Besucher mit dem besten fahrerischen Geschick
Die Versicherung der Kraftfahrt (VdK), traditionsreiche Zweigniederlassung der SIGNAL IDUNA, blickt auf über einhundert Jahre Erfahrung mit Taxiversicherungen zurück und bietet in Köln zukunftsweisende Versicherungslösungen, die exakt auf die täglichen Herausforderungen von Taxiunternehmern zugeschnitten sind. Dazu zählen eine serienmäßige Typklassenbremse: Die VdK verspricht, unterhalb der tariflichen Obergrenze zu bleiben, auch wenn das offizielle Typklassenverzeichnis eine höhere Einstufung vorsieht. Von attraktiven regionalen Tarifvorteilen – wahlweise mit oder ohne Selbstbeteiligung – können Unternehmer in Form von Konzessionsnachlass und flexiblen Flottenangebote profitieren.

Den Gründern und Nachfolgern will die VdK den Start mit speziellen Einstufungen erleichtern. Und last but not least verspricht der Versicherer auch eine „absolute Mobilitätsgarantie“ in Form des 24/7 VdK Taxi-Schutzbriefs: „Bei Pannen oder Unfällen sorgt die Rund-um-die-Uhr-Hotline für schnelle Hilfe vor Ort oder organisiert das Abschleppen in eine Fachwerkstatt. Sollte es zu einem Diebstahl kommen, stellt die VdK bis zur abgeschlossenen Regulierung ein kostenloses Ersatzfahrzeug“, berichtet Marc Borucki, der beim Konzern das Taxisegment betreut.
Borucki und sein Team wollen auf der Taximesse aber nicht nur fachlich informieren, sie sorgen mit einem Erlebnisprogramm auch für Nervenkitzel.
Beim Standspiel „Parken und Punkten“ können Besucher ihr fahrerisches Geschick und Ihr Reaktionsvermögen unter Beweis stellen (was bei tTaxifahrern sicherlich sehr ausgeprägt vorhanden sein dürfte). „Beim interaktiven Messespiel geht es darum, sicher ins Ziel zu steuern und wertvolle Punkte zu sammeln“ erläutert Marc Borucki und verspricht: „Auf die besten Fahrer warten attraktive Preise im Gesamtwert von 300 Euro“. Doch damit nicht genug: Auch an der großen Tombola des Messeveranstalters beteiligt sich die Signal Iduna: Sie verlost 2 Fußball-VIP-Karten im SIGNAL IDUNA Park. Dieser steht in Dortmund, dem Firmensitz der Signal Iduna und ist die Spielstätte der Dortmunder Borussia.
Hinweis 1 der Redaktion: Über die Highlights der Taximesse berichtet Taxi Times in mehreren Teilen. Über diesen Link kommen Sie zu den bisher erschienen Beiträgen.
Das Symbolfoto wurde auf der Taximesse 2024 aufgenommen. Foto: Taxi Times








