Die Vergabe des Leitstellendienstes an der Messe Berlin wird regelmäßig neu ausgeschrieben. Je professioneller der Bewerber, umso größer seine Chancen. Die Taxi One GmbH hat sich den Auftrag bis mindestens Ende 2029 gesichert.
Messen sind Umsatzbringer für das Taxigewerbe, doch die Konkurrenz schläft nicht: An Veranstaltungsorten wie dem Berliner Messegelände ist bekanntlich die Nachfrage auch bei Uber und Bolt groß, und auch die Fahrer der unseriösen Mietwagenunternehmen sind gerne dabei, wenn die Kunden anstelle von Dumpingpreisen einmal nachfragebedingte Wucherpreise bezahlen müssen – von denen die Vermittlungsplattformen dann natürlich einen viel größeren Anteil behalten als sonst.

Im Bemühen von Uber & Co., den öffentlichen Raum zu erobern, sind auch Leitstellendienste bei Großveranstaltungen eine begehrte Schaltstelle.
Man muss allerdings auch etwas davon verstehen, und was das betrifft, konnte bei der jüngsten Ausschreibung der Messe GmbH niemand dem Taxi etwas vormachen: Der seit Jahrzehnten gewohnte Auftrag bleibt auch für die nächsten Jahre beim Taxigewerbe, denn die Taxi One GmbH, wie die Betreiberfirma der Zentrale Taxi Berlin seit einigen Jahren heißt, konnte sich auch gegen die schärfer werdende Konkurrenz erneut durchsetzen.
„Das ist keine Selbstverständlichkeit“, so TAXI-ONE-Geschäftsführer Hermann Waldner. „Wo es etwas zu holen gibt, ist Uber natürlich ganz vorn mit dabei, und wir können zusehen, wie sie immer gieriger werden.“
Dass der Leitstellendienst so zuverlässig – und damit der Messe Berlin GmbH gegenüber so überzeugend – funktioniert und somit auch zum Gewinn der Ausschreibung geführt hat, ist laut Waldner den langjährigen Mitarbeitern seiner Firma sowie den Partnern zu verdanken, die diese Aufgabe zum Teil seit Jahrzehnten routiniert und professionell ausüben.
„Ich danke allen Kollegen, die durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass wir ein so positives und verlässliches Bild abgeben, herzlich. Damit meine ich sowohl die Kollegen vor Ort, die bei aller Hektik des Messebetriebs stets für den reibungslosen Ablauf sorgen, und das von morgens bis nachts bei Wind und Wetter, als auch die Taxifahrerinnen und ‑fahrer, die an den Einsteigepunkten durch ihre gute Dienstleistung und ihr faires Verhalten zu dem zügigen und geordneten Ablauf beitragen und so das positive Bild vervollständigen.“
Waldner appellierte an alle Beteiligten, die Qualität ihrer Dienstleistung beizubehalten und eher noch weiter zu verbessern, um auch künftig gegen die vermeintliche Billigkonkurrenz bestehen zu können. „Der Erfolg bestätigt: Qualität ist unsere beste und wichtigste Waffe gegenüber der unseriösen Konkurrenz – natürlich abgesehen davon, dass wir unseren Kunden wesentlich mehr Bestell- und Bezahlungsmöglichkeiten, telefonischen Service, kürzere Anfahrtzeiten und im Durchschnitt viel besser qualifizierte Fahrer bieten“, fügte er schmunzelnd hinzu. ar
Fotos: Axel Rühle







