In einer außergewöhnlich kämpferischen Kolumne erklärt Gisela Spitzlei in der aktuellen Print-Ausgabe der Taxi Times, warum sie sich einen komplett anderen Umgang des Taxigewerbes mit den unseriösen Vermittlungsplattformen wünscht.
Im Taxigewerbe kennt man Gisela Spitzlei als aufgeschlossene, aber energisch auftretende Krankenfahrten-Expertin aus Podiumsdiskussionen bei Veranstaltungen wie dem Deutschen Taxi- und Mietwagentag. Sie kennt das Gewerbe allzu gut, denn sie war von 1974 bis 2005 selbst Taxiunternehmerin und engagiert sich von Beginn an auch gewerbepolitisch. Seit 45 Jahren leitet sie außerdem ihr eigenes Abrechnungszentrum. Seit den 1990er-Jahren ist Spitzlei Mitglied im Fachausschuss Krankenfahrten des Bundesverbands Taxi und Mietwagen e. V. (BVTM), seit 1999 als dessen Vorsitzende.

Auf den ersten Blick geht aus der Überschrift ihrer aktuellen Kolumne nicht unbedingt hervor, warum diese – wie die meisten ihrer Beiträge – in die Rubrik Krankenfahrten gehört. Im Text wird das dann jedoch sehr klar, denn gerade Krankenkassen geizen bei Vergütungen für Krankenfahrten extrem und haben folglich den Blick auf die Dumpingpreise bei Uber & Co. gerichtet.
Den Grund dafür sieht Spitzlei zum Teil im Taxigewerbe – natürlich nicht etwa wegen der höheren Fahrpreise, die ja in der Tendenz staatlich verordnet sind, auch wenn die meisten Taxitarife Ausnahmeklauseln für bestellte Krankenfahrten beinhalten.
Spitzlei erklärt auf der Doppelseite im Taxi-Times-Heft des ersten Quartals 2026 außerdem, warum es nicht nur wenig nützlich für Fahrer, sondern außerdem kontraproduktiv ist, statt von den Taxizentralen Aufträge von Uber oder Bolt anzunehmen.
Wie sonst kommt man aber aus der Misere der Auftragsflaute heraus, wenn die Behörden das kriminelle Treiben der Steuerhinterzieher und Sozialbetrüger nicht unterbinden? Kurzfristig ist es schwer, aber Gisela Spitzlei nennt zumindest Maßnahmen, die langfristig helfen und die jeder einzelne Fahrer beherzigen sollte.
Die Ausgabe kann unter diesem Link als Einzelheft bestellt werden. Premium-Abonnenten sowie die Mitglieder und Teilnehmer all jener Taxiverbände und Taxizentralen, die Kooperationspartner des Taxi-Times-Verlags sind, erhalten die Printausgabe per Post oder können diese bei ihrem Verband oder ihrer Taxizentrale abholen. red
Hinweis der Redaktion: Als Mitglied oder Teilnehmer bei einem / einer der nachfolgend aufgeführten Taxiverbänden oder Taxizentralen erhalten Sie die jeweils aktuelle Printausgabe der Taxi Times kostenlos über Ihren Verband oder Taxizentrale. Sie liegt dort zum Mitnehmen aus oder wird Ihnen auf Ihren Wunsch hin an Ihren Betriebssitz geschickt.
In folgenden Städten sind die dortigen Taxiverbände bzw. Taxizentralen Kooperationspartner von Taxi Times
Augsburg: Taxi eG; Bamberg: Taxi eG; Bielefeld: Bieta; Berlin: Bundesverband BVTM; Berlin: Innung; Berlin: Taxi ONE; Berlin: Taxi Deutschland e.V.; Berlin: taxi.eu; Bonn: Taxi eG; Braunschweig: Taxi-Ruf; Bremen: Fachvereinigung; Bremen: Taxi-Ruf; Celle: TFR; Dortmund: Taxi eG; Dortmund: VSPV; Dresden: Taxi eG; Düsseldorf: Rhein-Taxi; Erfurt: LTV; Eschborn: best.ways; Essen: Taxi eG; Frankfurt am Main: Taxi Deutschland; Freiburg im Breisgau: Taxi 55 55 55; Hamburg: Hansataxi; Hamburg: Taxen-Union; Hamburg: Taxi Alstertal; Hannover: Hallo Taxi; Heidelberg: Taxi eG; Heilbronn: Taxi Unterland; Kassel: FPH; Koblenz: VDV; Köln: Taxiruf; Leipzig: 4884; Lübeck: Taxi 8 11 22; Mannheim: Taxi eG; München: IsarFunk; München: TVM; München: LVBTM; Münster: Taxi eG; Rosenheim: Edelweiß; Rostock: Taxi eG; Schweinfurt: Taxi eG; Solingen: Taxi eG; Stuttgart: TAZ; Wiesbaden: FTD; Wiesbaden: Taxi eG
Beitragsbild: Ausschnitt aus der aktuellen Printausgabe der Taxi Times







