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Merz: Ab sofort nur noch eine Krankenkasse

von Jürgen Hartmann
1. April 2026
Lesedauer ca. 3 Minuten.
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Merz: Ab sofort nur noch eine Krankenkasse
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Heute demonstrieren in Schwerin Taxi- und Mietwagenunternehmer wegen der Dumpingentgelte der Krankenkassen. Doch noch bevor die erste Hupe ertönt, überrascht Bundeskanzler Friedrich Merz mit einer taxifreundlichen Maßnahme.

Aktualisierung am 2.4.26: Diese Meldung wurde am 1. April um 6.50 Uhr veröffentlicht und war ein Aprilscherz der Taxi-Times-Redaktion.

„Es reicht! Wenn jetzt sogar Taxifahrer gegen Krankenkassen demonstrieren, muss gehandelt werden! Ab sofort werden deshalb sämtliche Krankenkassen zu einer einzigen Gesamtkasse verschmolzen. Ihr Name: GKA– Gesundheitskasse für alle. Damit sparen wir uns Milliarden von Euro, die wir bisher für die Verwaltung und die führenden Manager ausgegeben haben.“

Mit diesen Worten hat Bundeskanzler Merz heute Morgen eine Maßnahme bekanntgegeben, die man durchaus als Husarenstück bezeichnen kann. Alle Krankenkassen werden zu einer Gesamtkasse vereinigt. Auf die Frage, wofür die gesparten Verwaltungs- und Personalkosten verwendet werden sollen, hat der Kanzler auch gleich eine Antwort parat. Ein Teil des eingesparten Geldes solle dem Taxi- und Mietwagengewerbe zugutekommen, die täglich tausende von Krankenfahrten durchführen, so Merz. Es gehe darum, dass dafür auskömmliche Tarife bezahlt werden.

Experten aus dem Bundeskanzleramt hätten ihm den Tipp gegeben, bei der Vergütung den jeweils gültigen Taxitarif zugrunde zu legen. Anders als von vielen Krankenkassenvertretern bisher angenommen, sei dieser Tarif nämlich kein Freifahrtschein für Taxibetriebe für den Erwerb von teuren Mittelmeer-Yachten, sondern würde in Wahrheit auf einer betriebswirtschaftlich fundierten Kalkulation basieren.

Merz gibt zu: „Zuerst wollte ich, wie viele meiner Politikkollegen aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, lediglich an die beiden Streitparteien appellieren, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren und sich zu einigen. Doch mit der Zusammenführung aller Krankenkassen ist das gar nicht mehr nötig. Ab sofort wird jede genehmigte Krankenfahrt nach Taxitarif abgerechnet. Schluss – Aus – Basta!“

Die Entscheidung des Bundeskanzlers hat erste positive Reaktionen hervorgerufen. „Wir schaffen das“, ist sich Angela Merkel sicher, die Vor-Vorgängerin von Kanzler Merz. „Jetzt ist gesichert, dass auch in Zukunft Patienten buchstäblich bis an ihr Lebensende zu den medizinisch notwendigen Behandlungen gefahren werden.“

Auch der Merz-Vorgänger Olaf Scholz ist schwer beeindruckt. „Merz hat hier eine echte Bazooka rausgeholt. Jetzt müssen wir uns um eine mobile Daseinsvorsorge keine Sorgen mehr machen. Eine echte Zeitenwende.“

Durchaus ernüchtert vom Tatendrang des Bundeskanzlers zeigte sich dagegen Andreas Scheuer. Zur Entscheidung von Merz wolle er sich inhaltlich nicht äußern, dazu fehle ihm die Kompetenz. Doch für die in der heutigen Schweriner Taxidemo an den Pranger gestellten Verantwortlichen der Krankenkassen habe er uneingeschränktes Mitgefühl. Er wisse genau, wie es sich anfühlt, wenn Taxler gegen einen auf die Straße gehen und demonstrieren. „Bei mir persönlich wurde sogar eine „Scheuerwehr“ organsiert“, denkt Scheuer mit Grauen an seine Amtszeit als Verkehrsminister zurück. „Ich wünschte, ich hätte damals auch die Idee gehabt, einfach die Uber-App zu verbieten. Dann wäre die mobile Daseinsvorsorge durch Taxis schon vor Jahren in den Städten gesichert gewesen. Schön, dass es jetzt wenigstens mit den Taxlern im ländlichen Bereich wieder bergauf geht.“

Scheuer kündigte an, sich bei der nächsten Wahl als parteiloser Kandidat für das Amt des Bundeskanzlers zu bewerben. Er verspricht: „Wenn ich gewählt werde, hole ich mein Versäumnis nach und verbiete die Uber-App. Was Merz mit den Krankenkassen kann, kann ich mit Uber schon lange.“ jh

Beitragsfoto: KI-generiert

Tags: Andreas ScheuerAngela MerkelFriedrich MerzFusionKrankenkassenOlaf ScholzScheuerwehrTaxidemo
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Jürgen Hartmann

Der Verlagskaufmann und ehemalige Taxiunternehmer gründete 2014, als Reaktion auf die Veränderungen innerhalb des Taxigewerbes, den Taxi Times Verlag. Als Herausgeber etablierte er die Taxi Times Print-Magazine und das Onlineportal Taxi-Times.com mit dem Anspruch, ein Sprachrohr für die Taxibranche zu schaffen.

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Kommentare 3

  1. Sonja Von Rein says:
    3 Monaten her

    April, April!

    Antworten
  2. Patrick Schilhan says:
    3 Monaten her

    Unser Traum geht in Erfüllung! … aber leider nicht in dieser BRD! Um den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen: Ja, auch im Taxigewerbe müsste es „Verschmelzungen“ geben. Gerade auf dem Land würde sich vielerorts z.B. eine Landkreis-Taxigenossenschaft rechnen lassen. Bedauerlicherweise treffen solche Ideen bei vielen Taxlern auf taube Ohren, da dies natürlich mit einem Teilverlust der Eigenständigkeit einhergehen würde, jedoch zugleich die Effizienz und Kundenzufriedenheit steigen ließ. … Und nein, das ist kein Aprilscherz!

    Antworten
  3. jayjaytzambesi says:
    3 Monaten her

    scheuer und sein Versäumnis nachholen, nicht nur App verbieten, sondern die Ortskunde zurück holen ganz einfach. aber dir glaubt eh keiner mehr

    Antworten

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