Für mehr Planungssicherheit hat IsarFunk für alle ankommenden Fluggäste Festpreise eingeführt. Den garantierten Fahrpreis erhält man unkompliziert über einen QR-Code.
Fluggäste, die am Flughafen München landen und mit einem Taxi weiterreisen wollen, können ab sofort die Fahrtkosten exakt im Voraus kalkulieren. Als offizieller Vertragspartner der Flughafen München GmbH und verantwortlich für den Taxiverkehr vor Ort hat sich IsarFunk für diesen transparenten Service eingesetzt.
Ziel ist es, nicht nur den Fahrpreis transparent zu gestalten, sondern auch für eine emöglichst einfache Abwicklung zu sorgen. Dafür setzt IsarFunk auf ein digitales Konzept, auf das mit einer analogen Werbung aufmerksam gemacht wird. Auf insgesamt 600 Gepäckwagen im gesamten Terminalbereich – insbesondere an den Gepäckausgaben und den Gehwegen zu den Ausgängen – wurden spezielle Werbetafeln mit QR-Codes platziert. Passagiere können jetzt die Wartezeit am Gepäckband nutzen, um den Code einzuscannen. Dieser führt zu einem Online-Formular, in welchem man Fahrziel und ein paar persönliche Daten eintragen muss. Als Startpunkt zieht das System automatisch eine feste Koordinate auf dem Flughafengelände heran.
Nach der Eingabe der Daten wird direkt der Festpreis angezeigt und das Taxi kann reserviert werden. Per E-Mail erhalten die Kunden daraufhin einen numerischen Abrufcode. Mit diesem Code können Fahrgäste an den Taxiständen in ein Taxi ihrer Wahl einsteigen. Die Taxifahrer übertragen die Ziffernkombination in die IsarFunk-Vermittlungs-App, wo dann der Fahrauftrag zum zuvor garantierten Preis generiert wird.

Die Taxifahrten zum Festpreis sind auf maximal vier Fahrgäste beschränkt. Damit die Fahrten zuverlässig durchgeführt werden, sind alle am Flughafen aufstellberechtigten Taxifahrer dazu verpflichtet, die Festpreisfahrten anzunehmen und durchzuführen.
Für Passagiere, die kein Smartphone besitzen, wird es in Kürze eine zweite Buchungsmöglichkeit geben. Am Info-Schalter, dem „Taxi Service Point“, wird ein Display mit Belegdrucker eingerichtet, an dem der Festpreis ebenfalls reserviert werden kann. Mit der Taxibuchung zum Festpreis will IsarFunk die letzte Servicelücke zum Wettbewerb durch Mietwagenanbieter schließen.
Beitragsfoto: Auf rund 600 Gepäckwagen wird die Taxifahrt zum Festpreis beworben. Foto: Isarfunk








So muss es grundsätzlich kommen, überall und an jeder Stelle der Stadt. Der QR Code kann auch auf Hamburg.de abrufbar sein und in der U-Bahn und an jedem Taxiposten. Alle Vermittler, auch Uber und FreeNow und Bolt, müssen verpflichtet sein, die Gelder dann auszubezahlen und in der App eine Eingabemöglichkeit für den Code einzurichten.
Fahrer*innen dürfen mit dem Preis grundsätzlich nichts mehr zu tun haben. Sie können dann über Rom fahren und bekommen das Gleiche. Auch die Frechheit mit den illegalen Preisverhandlungen bei hoher Nachfrage ist dann vorbei.
Die Fahrgäste müssen gegen die Fahrer dann zusammen halten und grundsätzlich nicht mehr ohne (offiziellem) Festpreis fahren. Ich denke, das werden sie auch tun, weil jeder die Taxifahrer satt hat.
Das Schöne ist auch, dass der Fahrer zuerst hoffentlich nicht sieht, wie weit die Strecke ist, wenn der Fahrgast den Code präsentiert. Und wenn er erst mal eingegeben ist, dann gibt es auch kein zuück.
Noch besser als die Münchner Lösung wäre aber, das Taxameter durch eine Fahrpreis-App zu ersetzen, die die Festpreise nach Vorgabe der Taxiordnung berechnet. Die App sendet die Preise dann in eine mobile digitale Kasse, die dann die TSE Kriterien erfüllt (anstatt dass ein Messinsteument die digitalen Daten sendet).
Mit solch einer App gäbe es gar keine anderen Fahrten mehr als Festpreis-Fahrten.
Das ist nicht nur für den Fahrgast gut, sondern auch für Unternehmer und Fahrer, da dann jedes Auto benutzt werden kann, wenn wir das Eichrecht los sind.
Diese Festpreise bei Fahrten von der Straße und am Posten nach Vorgabe der Taxiordnung ändern aber nichts daran, dass bei Bestellungen über Apps oder Zentralen bei hoher Nachfrage die Preise nach oben komplett offen sein sollten. Und nach unten mindestens bis zu 20 Prozent.
Zusätzlich sollten Fahrer innerhalb einer Vermittler-Plattform ihren Service und ihre Marktchancen selbst bewerten und eigene Aufschläge hinzufügen können.
Hierzu sind aussagekräftige Profile wie bei Hotels nötig.
Beste Grüße!