Dem Taxigewerbe kehrt Toyota nach und nach den Rücken. Stattdessen manifestiert der japanische Hersteller seine Nähe zu Uber – mit besonderen Konditionen und Unterstützung bei der Finanzierung von neuen sowie gebrauchten Fahrzeugen.
Es gab einmal Zeiten, da gab es in den Städten fast genauso viele Toyota-Prius-Plus-Taxis wie E-Klassen. Doch dann stellte der Hersteller das in Hellelfenbei so beliebte Modell ein ohne einen adäquaten Ersatz anbieten zu können. Das sorgte für einen deutlichen Nachfrage-Einbruch und auch wenn es für die Modelle wie den RAV 4, Corolla, Camry. Proace etc. durchaus noch Konditionen für Taxiunternehmer gab und gibt, macht Toyota schon länger keinen Hehl mehr daraus, dass man mit den Uber-Flotten offenbar mehr Umsatz generieren kann.
Auch die Tatsache, dass sich Toyota bislang noch nicht dazu durchringen konnte, wieder an der Internationalen Taximesse in Köln teilzunehmen, spricht Bände. Wenn man die Nähe zum Taxigewerbe suchen würde, dann wäre das wohl eine sehr gute Möglichkeit gewesen.
Toyota schaut jetzt mehr in Richtung der Plattformvermittler und bietet neben für die Fahrzeuge günstige Finanzierungs- und Leasingangeboten und entsprechende Versicherungen an. Offiziell lautet die Begründung, dass man so den Zugang zu elektrifizierten Fahrzeugen für Fahrdienstfahrer und Flottenpartner in Europa deutlich vereinfachen könne. Das gemeinsame Programm startet im Juli 2026 in zehn europäischen Ländern, darunter Deutschland, und soll den wirtschaftlichen Umstieg auf emissionsärmere Mobilität erleichtern.
„Fahrdienst-Fahrer benötigen elektrifizierte Fahrzeuge, die sowohl wirtschaftlich als auch operativ überzeugen. Durch die Partnerschaft mit Uber verbessern wir den Zugang zu Fahrzeugen, Finanzierungslösungen und Mobilitätsservices, die sofort einsetzbar sind. Gleichzeitig unterstützen wir den schrittweisen Übergang zu emissionsärmeren Flotten in europäischen Städten“, erklärt Leonardo Carluccio, Vice President Sales bei Toyota Motor Europe die Kooperation. sg
Foto: Bei Toyota und Uber vereinen sich sogar die Logos. Quelle: Toyota






Schade, dann ist wohl Toyota auch von der List der Taxiherstellerkaufempfehlung zu entfernen. Die übrigen und neuen Hersteller wie Dacia freuen sich.
Die Nähe von Toyota zu Uber ist leider nicht verwunderlich, denn die Japaner haben sich vor Jahren mit 600 Millionen an Uber beteiligt.
Dass Toyota auch bei E-Autos einen Wartungs-Intervall von 15.000 Kilometern vorschreibt, ist uns der entscheidende Grund, nach dem Auslaufen unseres Prius+ ab in ca. zwei Jahren zu einem anderen Hersteller zu wechseln. Mal schauen, was es dann Richtung Van ähnlich Prius+, Touran oder Citroen C4 Picasso zu kaufen geben wird.
Wegen der Wartungen: Tesla schreibt überhaupt keine vor – lobenswert. Leider stehen die katastrophale Federung im Y sowie der faschistoide Firmenlenker einer solchen Anschaffung im Wege.