Donnerstag, 9. Juli 2026
  • Anmelden
+49 8634 2608577
  
Taxi Times
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Start
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarif
    • Taxitarife in Deutschland und Österreich: der aktuelle Stand
    • Taxitarifmeldungen
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Abonnement
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Abonnement kündigen
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Taxi-Songs
  • Start
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarif
    • Taxitarife in Deutschland und Österreich: der aktuelle Stand
    • Taxitarifmeldungen
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Abonnement
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Abonnement kündigen
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Taxi-Songs
Taxi Times
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
Start Beförderungsrecht

Neuer Denkansatz: Taxi und Mietwagen funktional unterscheiden statt betrieblich

von redaktion
9. Juli 2026
Lesedauer ca. 3 Minuten.
0
Neuer Denkansatz: Taxi und Mietwagen funktional unterscheiden statt betrieblich
Werbung
 

Bei einem Treffen mit Staatssekretär Stefan Schnorr unterbreiteten Sascha Waltemate und Patrick Meinhardt eine Reihe von Anliegen, um das Taxi zum Zukunfts- statt zum Auslaufmodell zu machen. Im Fokus stand dabei der Denkansatz, Taxi und Mietwagen künftig funktional und nicht länger betrieblich zu unterscheiden.

Der Verband des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs Nordrhein-Westfalen e. V. (VSPV) hat kürzlich im Bundesministerium für Verkehr (BMV) seine Position zu mehreren Regelungsvorhaben, insbesondere jedoch zur anstehenden Evaluierung und Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG), vorgetragen. Geschäftsführer Sascha Waltemate und Generalbevollmächtigter Patrick Meinhardt, Leiter des Berliner Hauptstadtbüros, übergaben Staatssekretär Stefan Schnorr das gesammelte Schriftwerk des Verbandes und erläuterten ihm im persönlichen Gespräch die zentralen Anliegen einer zukunftsfähigen Ordnung des Gelegenheitsverkehrs.

Den Kern des Gesprächs bildete die Forderung, Taxi und Mietwagen künftig funktional und nicht länger betrieblich zu unterscheiden. Während die geltende Ordnung historisch in erster Linie betrieblich differenziert – Bereithaltung im öffentlichen Raum gegenüber Bestellung vom Betriebssitz – betreiben plattformvermittelte Mietwagen in Großstädten meist taxigleichen Verkehr, während Taxiunternehmer auf dem Lande häufig mietwagenähnlichen Verkehr betreiben.

Reguliert werden muss nach Ansicht des VSPV deshalb nach der Funktion einer Verkehrsleistung im Mobilitätssystem: Wer verlässlich verfügbar, tariflich kalkulierbar und diskriminierungsfrei zugänglich ist, erfüllt eine gemeinwohlgebundene Aufgabe und gehört in die öffentliche Mobilitätsarchitektur integriert. Aus dieser Grundunterscheidung leitet sich die gesamte weitere Regulierung folgerichtig ab – und wäre dann als Daseinsvorsorgeorientierung auch europarechtlich abgesichert. Dass man Taxis als öffentliche Verkehrsmittel über öffentlich-rechtliche Systeme aufwandsneutral vermitteln sollte, um die Daseinsvorsorge den veränderten Kommunikations- und Verkehrsbedürfnissen anzupassen, ist aus Sicht des VSPV zudem ein wesentlicher Baustein für die Verkehrswende und Mobility-as-a-Service-Angebote.

„Die entscheidende Weiche ist die funktionale statt der betrieblichen Unterscheidung von Taxi und Mietwagen. Reguliert werden muss nach der Funktion einer Verkehrsleistung im Mobilitätssystem, nicht nach historischen Betriebsformen. Nur so entsteht eine Ordnung, die sowohl der öffentlichen Aufgabe des Taxis als auch der Realität digital vermittelter Verkehre gerecht wird“, so Waltemate.

Der VSPV formulierte zudem im Hinblick auf die anstehende Evaluierung des PBefG mehrere konkrete Anliegen. Der mit der Novelle 2021 eingeführte „verantwortliche Vermittler“ müsse endlich so ausgestaltet werden, dass er tatsächlich Verantwortung trage und nicht nur formal benannt sei: „Dort, wo Plattformen die Verkehrsleistung faktisch steuern, gehört auch die ordnungsrechtliche Verantwortung hin.“

Des weiteren fordert der Verband, die Verkehrsunternehmerdatei auf den Gelegenheitsverkehr (§§ 47, 49 PBefG) auszuweiten, um Mehrfachkonzessionen, Unternehmensverflechtungen und die Umgehung von Sanktionen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg überhaupt erkennbar zu machen. Zudem müssten die softwarebasierten Fahrpreisanzeiger und Wegstreckenzähler „endlich tatsächlich eingeführt werden – nicht bloß rechtlich möglich sein“.

Dass das Taxi seine Rolle als gemeinwohlgebundener Verkehrsträger längst digital ausfüllen kann, belegte der Verband mit dem VSPV-Standard 101 und seiner Mitwirkung am mFUND-Projekt ODIN MP der DELFI, mit dem das Taxi bundesweit über die Nahverkehrs-Apps des ÖPNV buchbar werden soll. In diesem Zusammenhang erörterten beide Seiten auch das ÖPNV-Taxi als Ergänzung und Entlastung des klassischen Linienverkehrs – gerade in Randzeiten und in der Fläche, wo das Vorhalten regulärer Linien an seine wirtschaftlichen Grenzen stößt.

Sascha Waltemate, Stefan Schnorr, Patrick Meinhardt; Foto: VSPV

Für Meinhardt gilt ganz klar: „Die Evaluierung der Novelle von 2021 ist kein bürokratischer Pflichttermin, sondern die Gelegenheit, das Personenbeförderungsrecht endlich an die Realität anzupassen. Wir haben dem Staatssekretär in einem sehr offenen Gespräch deutlich gemacht: Das Taxi ist kein Auslaufmodell, sondern das Gegenteil: ein integraler Bestandteil eines modernen, bürgernahen öffentlichen Nahverkehrs – und zwar mit dem ÖPNV-Taxi und dem Inklusionstaxi.“.

Letzteres wurde schließlich auch noch konkretisiert: Unter Inklusionstaxi versteht der VSPV die Aufnahme des Taxis als für berechtigte Menschen mit Behinderung entgeltfrei nutzbares Verkehrsmittel in das SGB V. Hier liegt die Federführung zwar beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales, doch berührt das Anliegen unmittelbar auch die Zuständigkeit des Verkehrsressorts und fügt sich in die Gesamtperspektive eines Taxis ein, das als Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge verstanden wird. red

Der Inhalt dieser Meldung wurde weitgehend einer Pressemitteilung des VSPV entnommen.

Beitragssymbolfoto: Ki-generiert

Tags: EvaluierungPBefGStefan SchnorrVerband des privaten gewerblichen Straßenpersonenverkehrs Nordrhein-Westfalen VSPV e.V.
TeilenTweetSendenSendenTeilenTeilen

redaktion

Ähnliche Artikel

Mietwagenkriminalität: Warum die IHK Berlin auch in die Niederlande schaut
Kriminalität

Mietwagenkriminalität: Warum die IHK Berlin auch in die Niederlande schaut

8. Juli 2026
Anhörung zum GKV-Spargesetz ohne Taxigewerbe
Politik

Anhörung zum GKV-Spargesetz ohne Taxigewerbe

6. Juli 2026

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Top-Themen unserer Regionalseiten

Berlin

Mietwagenkriminalität: Warum die IHK Berlin auch in die Niederlande schaut

Hamburg

Hamburger E-Taxentag: Auf Tuchfühlung mit der Behörde

München

Taxischein in München: Adressen für die ärztliche Untersuchung

Werbung
 
Taxi Times

Taxi Times ist eine Informationsplattform, die mit Printmedien, über Internet und soziale Medien, per Newsletter und über einer eigenen Taxi Times App sowie einen YouTube-Kanal über die Themen der gewerblichen Personenbeförderung in Deutschland, Österreich und der Schweiz berichtet und dabei auch stets den Blick auf die internationale Taxiszene richtet.

  • Kontakt
  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz

© 2025 Taxi Times - Das Fachmagazin für die Taxibranche

Werben auf taxi-times.com

Sie wollen ihr Produkt auf taxi-times.com bewerben? Wir bieten ihnen viele Möglichkeiten, sowohl Digital als auch in Print. Details finden Sie in den Mediadaten.

Mediadaten

Newsletter Anmeldung

Willkommen bei Taxi Times!

Melden Sie sich mit Ihrem Account an.

Passwort vergessen?

Rufen Sie Ihr Passwort ab

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Start
  • Abonnement
  • Taxi ist wertvoll!
  • Taxitarife
  • Politik
  • Wettbewerb
  • International
  • Fahrzeuge
  • Service
    • Abonnement
    • Bestellung einzelner Ausgaben
    • Newsletter
    • E-Kiosk
    • Mediadaten
    • Taxi-Termine
    • Abonnement kündigen
  • Taxi Times | Berlin
  • Taxi Times | Hamburg
  • Taxi Times | München

© 2025 Taxi Times - Das Fachmagazin für die Taxibranche.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.